ErkundenMarktSammler
Anmelden oder Registrieren
RatgeberVeranstaltungenBlogBeiträgeMineralarten
AlleWeltklasseNeu reingekommenUnter $500GlanzstückeGrünBlauLilaAmethystQuarzFluoritTurmalinMalachitAzuritRhodochrosit🇳🇦Tsumeb🇲🇽Mexiko🇧🇷Brasilien🇮🇳Indien

Earthwonders

Der globale Marktplatz für authentische geologische Exemplare. Verbindet leidenschaftliche Sammler mit vertrauenswürdigen Händlern weltweit.

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten von EarthWonders
Datenschutzrichtlinie
Treten Sie unserer Community bei
InstagramFacebookXYouTubeReddit
Entdecken

Marktplatz durchsuchen

Exemplare durchsuchen

Sammlerprofile

Beliebte Mineralien

Fluorit

Quarz

Calcit

Pyrit

Malachit

Azurit

Turmalin

Baryt

Smithsonit

Sphalerit

Kupfer

Hämatit

Lernen

Ratgeber

Alle Richtlinien

Blog

Newsletter

Unternehmen

Über uns

Unsere Geschichte

Beitragen

API für Entwickler

Karriere

© 2026 earthwonders
    1 view
    Anmelden zum Bearbeiten
    Von Eugene·Aktualisiert am 10. September 2026

    Manaoshan Mine, China — Chenzhou-Standort, bekannt für meergrünen Fluorit, pastellfarbene Calcit und drusy Quarz; geschätzt wegen Farbe, Fluoreszenz und Herkunft.

    Key facts

    Locality
    Manaoshan-Bergwerk
    Country
    China
    Übersetzt aus Englisch—Original anzeigen

    Manaoshan Mine, China

    Überblick

    Manaoshan ist einer jener Fundorte in Chenzhou, deren beste Exemplare sofort erkennbar sind, auch wenn die Mine selbst weniger berühmt ist als ihre großen Nachbarn Dongpo. Sie liegt im Dongpo-Erzfeld des Bezirks Suxian, Chenzhou, im Süden von Hunan, innerhalb des Nanling-Metallogenese-Gürtels: eine granitnahe W-Sn-Mo-Bi-Pb-Zn-Ag Provinz, aufgebaut um das Qianlishan-Magmatischen System. In wirtschaftsgeologischen Begriffen wird Manaoshan als Eisenerz-Mangan-Mine sowie als skarn-ähnliches Fe-Mn-Pb-Zn-Vorkommen mit assoziierter Edelmetall- und Polymetallmineralisierung verzeichnet. In Sammlersprache ist es die Quelle eines kompakten, aber einprägsamen Ensembles: sea-green bis blassgrüner Fluorit, funkelnder Drusy-Quarz, blass-rötlich bis pinkes Sattel-Dolomit und pastellfarbener Mangan-Fluorit mit Pyritstaub und einer starken warmen Fluoreszenz.

    Die feinsten Manaoshan-Fluoritkristalle erregten breites Sammleraufsehen in der Periode 2015–2016: transparente grüne kubische bis kubo-oktaedrische Kristalle, oft mit gestuften und frostigen Oberflächen und blauen bis violetten inneren Zonen, auf weißem Quarz montiert und von rosa Dolomit akzentuiert. Ihre Farbharmonie ist sehr Hunan, aber ihre Identität ist nicht Shangbao oder Yaogangxian; die Kombination aus glassig grünem Fluorit, perlendem Sattel-Dolomit und hellem kristallinem Quarz ist Manaoshan-Signatur. Die Calcite der Mine sind eine zweite, ältere Klassik: abgeflachte, durchscheinende bis pastell-pinke Rhomben- und Nagelköpfe-Formen, häufig von winzigen goldenen Pyritkristallen gesäumt und in manganhaltigen Stücken unter UV-Licht glühend neonorange-pink bis rot.

    Regionssicht

    Loading locality...

    Ländersicht

    Loading locality...

    Der Name wird von Händlern oft als „Agatenberg“ übersetzt, eine leicht ironische Bezeichnung für einen Hügel, der Sammlern eher für Fluorit und Calcit als für Chalzedon bekannt ist. Die Fundstelle wurde auch unter lockereren Bezeichnungen wie „Grüner Fluorit-Mine“, „Manaoshan-Berg“ und schlicht „Dongpo-Erzfeld“ gehandelt, daher ist Provenienz der Exponate wichtig. Gute Manaoshan-Stücke sind nicht nur grüner Fluorit aus Hunan; sie sind dreidimensionale Mineralzusammensetzungen mit sauberen Kristallflächen, intakten Dolomit-Rosetten, scharfem Quarz-Matrix und genügend Durchscheinung, um die innere Zonentierung zu zeigen, die die Fluorite von 2016 begehrenswert machte.

    Vorgestellte Exemplare

    Ortsinformationen

    Zum Weiterlesen

    Dongposhan Mine, China Ortsführer

    Dongposhan Mine, China Ortsführer

    Mine No. 884, China Locality Guide

    Mine No. 884, China Locality

    Chenzhou, China Ortsführer

    Chenzhou, China Ortsführer

    Leiping Mine, China Locality Guide

    Leiping Mine, China Locality

    Xianghuapu Mine, China Locality Guide

    Xianghuapu Mine, China Locality

    Xianghualing Mine, China Locality Guide

    Xianghualing Mine, China Locality

    Auf dieser Seite

    • Überblick
    • Vorgestellte Exemplare
    • Ortsinformationen
    • Bemerkenswerte Mineralien
    • Fluorit
    • Quarz
    • Dolomit
    • Calcite
    • Collector Notes
    • Geschichten & Feldnotizen
    • Mineralogische Aufzeichnungen & Veröffentlichungen
    • Weiteres Lesen & Externe Links

    Such nach Proben: Alle Proben aus dem Manaoshan-Mine, China anzeigen

    Die Manaoshan-Mine befindet sich im Dongpo-Erzfeld, Suxian-Distrikt, Chenzhou, Hunan-Provinz, China. Der chinesische Ortsname lautet 玛瑙山锰矿, wörtlich das Mn-Manganerz-Mine Manaoshan. Sie gehört zum südlichen Hunan-Segment der Nanling-Mineralprovinz, wo späte mesozoische Graniten und zugehörige hydrothermale Systeme weltklasse Wolfram, Zinn, Molybdän, Bismut, Blei, Zink, Silber, Fluorit sowie damit verbundene Skarn-Greisen- und Gangvorkommen erzeugten. Die bekannteren nahegelegenen Dongpo-Lagerstätten umfassen Shizhuyuan, Jinchuantang, Yejiwei, Congshuban, Hehuaping, Hengshanling, Chaishan und Shexingping; Manaoshan liegt in demselben dicht besiedelten und geologisch komplizierten Bezirk.

    Die regionale Mineralisation ist mit dem Qianlishan-Pluton und seinem assoziierten magmatisch-hydrothermalen System verbunden. Veröffentlichte Arbeiten zum Dongpo-Erzfeld beschreiben eine systematische Zonierung: proximales W-Sn-Mo-Bi-Skarn-Greisen-Mineralisierung um das Einbauzentrum herum und distale Pb-Zn-Ag-Gangsysteme, die von karbonatreichen und siliciklastischen Gesteinen beherbergt werden. Manaoshan wird in der Literatur ausdrücklich als skarn-typische Fe-Mn-Pb-Zn-Erzlagerstätte aufgeführt, und spätere Arbeiten verzeichnen wirtschaftlich bedeutende W-Sn-Erze in den tieferen Teilen des Manaoshan-Gebiets. Dieses wirtschaftliche Rahmenkonzept erklärt das Sammlerensemble: Fluorit, Quarz, Calcit, Dolomit, Pyrit, Sphalerit, Galenit, Magnetit, Hämatit, Rhodochrosit, Siderit, Mangangrundoxide sowie seltene Sulfide und Telluride gehören alle zu einem Skarn- und späten hydrothermalen Umfeld statt zu einem einfachen einphasigen Gang.

    Die Mine ist kein einziges romantisches Stollenlabor mit einer ordentlichen Sammelgeschichte. Sammlerberichte und Händlernotierungen beschreiben Manaoshan Mountain konsequent als Gruppe von Stollen oder Schächten im selben mineralisierten Hügel. Material aus verschiedenen Schächten wurde nicht immer separat verfolgt, und verschiedene Generationen von Proben weisen deutlich unterschiedliche Erscheinungen auf: Manganho Calcite aus etwa 2009–2010, grün-blau Fluoride mit Dolomiten und Quarz aus der Periode 2015–2016, und später kleinere Marktplätze, die weiter gefasst als Manaoshan oder Dongpo bezeichnet werden.

    Die bemerkenswerten, exemplarienproduzierenden Fundstellen lassen sich am besten durch Zusammenstellung verstehen. Die ca. 2009 entstandenen Calcitfunde erzeugten pinke bis blasse manganoan Calcit-Kristalle in abgeflachten Rhomboederen, Scheiben, stapelbaren Nagelkopfformationen und turmähnlichen Clustern, von denen viele Mikro-Pyrit bevorzugt auf Kristalledges abgelagert sind. Einige große Stücke erreichten Ausstellungsgröße, darunter ein 28 cm großer Calcit mit Pyrit-Mikrokristallen, der in der chinesischsprachigen Mineralienliteratur und in Galerieberichten illustriert ist. Der Fluorit-Dolomit-Quarz-Fund folgte einige Jahre später. Händler beschrieben ihn als limitiert, mit weniger als 50 guten Stücke aus einer einzigen Tasche gemäß einer Auktionsbeschreibung, und registrierte Kristalle bis zu mehreren Zentimetern, kombinationen in Kabinettgröße sowie eine markante Farbpalette aus seegrünem Fluorit, blau-violetten inneren Zonen, weißem drusy-Quarz und rosa Sattel-Dolomit.

    Der heutige Abbauzugang sollte gegenüber Gelegenheitsamateurensammlern als geschlossen behandelt werden. Ein planning-Dokument der Provinz Hunan zu angrenzenden Bergbaurechten listet die Manaoshan-Mine der Hunan Manaoshan Mining Co. Ltd. als produzierenden Untertagebetrieb mit einer Kapazität von 150.000 t/a und einer zulässigen Höhenbereich von +850 m bis +248 m; zu den aufgeführten Rohstoffen gehören Eisen, Mangan, Blei, Pyrit/Sülfer, Bismuth, Zinn und Wolfram. Außerdem verweisen lokale Sanierungsdokumente auf steile künstliche Hänge, Abraumhalden, aktive und ehemalige Strecken und strenge Umweltauflagen für Schwermetalle im umliegenden Bergbaugebiet. FÜR Sammler ist der praktische Weg der Sammelmarkt – nicht das ad-hoc Feldsammeln.

    Bemerkenswerte Mineralien

    Fluorit

    Manaoshan-Fluorit ist vor allem von der begrenzten grün fluoreszierenden Fluorit-Fund aus den mittleren 2010er-Jahren bekannt, mit transparenten blassgrünen bis meergrauen Kristallen, die breite glasige kubische Flächen, gestufte Oktaeder- bis Kubo-Oktaeder-Modifikationen, frostigen Oberflächen und blauen bis violetten inneren Kernen oder „Fenstern“ zeigen. Berichtete Proben reichen von Miniaturen rund 5 cm Durchmesser bis hin zu Großcabinet-Gruppen, wobei einzelne Fluorit-Kristalle in den frühen Berichten bis etwa 7 cm und in Händlerbeschreibungen von Matrixproben bis 4,5 cm aufgezeichnet wurden. Die besten Stücke sind nicht einfach große grüne Würfel: Sie zeigen lebendige innere Zonierung, saubere modifizierte Form, leuchtenden Glanz unter der Frostung und Platzierung auf funkelndem weißen Quarz mit blassrosa Satteldolomit oder gelegentlichen Kalkit- und Pyrit-Akzenten; gewöhnliche Exemplare neigen dazu massig zu sein, an den Würfelflächen abgenutzt zu sein, zu trübe, um den blauen Kern zu zeigen, oder zu einer unscheinbaren massiven Basis unter wichtigeren Mineralien reduziert zu sein.

    Quarz

    Quarz aus Manaoshan ist meist die Bühne statt der Solist: eine körnige bis drusy weiße Quarzkruste oder -platte, die grünem Fluorit, pinkem Dolomit und seltener Calcita trägt. In den besten Fluorit-Dolomit-Quarz-Kombinationen ist der Quarz hell, feinkörnig und langanhaltend genug, um die pastellfarbigen Karbonatcluster zu rahmen, ohne visuell mit dem Fluorit zu konkurrieren; in dokumentierten Dolomit-auf-Quarz-Proben bildet er eine funkelnde Matrix unter salmon-pinken gebogenen Rhomben, manchmal mit einem farblosen doppelt endeten Calcita-Kristall um ca. 15 mm. Bessere quartzithaltige Stücke verfügen über frischen, glänzenden Druse und eine unbeschädigte Anzeigefläche; mittelmäßige Beispiele sind stumpf, eisenverfärbt, entlang der Plattenkanten gebrochen oder gegenüber wichtigeren Mineralien zu einer unscheinbaren massiven Basis reduziert.

    Dolomit

    Manaoshan-Dolomit ist der weich-pinke Gegenpart der grünlichen Fluorit-Minen: helllachsfarbig, pastelrosa, beige-pink oder schillernd roséfarbige gekrümmte Rhomben, oft sattelartig geformt und zu blumenartigen Gruppen, Korsagen oder dichten kleinen Wäldern auf drusy Quarz versammelt. Dokumentierte Proben umfassen Dolomitkristalle von bis zu ca. 15 mm auf 6 cm Quarzplatten, größere Rosetten-Gruppen bis ca. 3,8 cm Durchmesser und Kabinettsstücke, bei denen perlender Dolomit einen Großteil der Anzeigefläche bedeckt, während grün Fluorit an den Rändern oder darunter erscheint. Die feinsten Dolomite aus Manaoshan kombinieren skulpturale offene „Rose“-Form, perligen Glanz, intakte gebogene Rhombenkanten und eine saubere Quarz-Basis; weniger begehrte Stücke sind flach, abgerieben, stark kontaktiert oder visuell von massiver Fluorit oder Calcit überwältigt.

    Calcite

    Calcit ist eine der wahren Klassikern von Manaoshan, insbesondere die manganomane Calcit mit Pyrit aus Funden rund 2009–2010. Die charakteristischen Exemplare reichen von pastellrosa bis durchscheinend, abgeflachten Quadern, Scheiben, Nägelkopfkristallen oder stapelartigen pagodenartigen Gruppen, üblicherweise mit glitzernden goldenen Pyrit-Mikrokristallen, die sich eher an den Rändern als gleichmäßig über die Flächen konzentrieren. Dokumentierte Kristallgrößen reichen bei einzelnen abgeflachten Quadern bis etwa 5 bis 5,5 cm Durchmesser, mit Exemplaren von Miniatur bis hin zu großer Vitrinengröße und einem 28 cm großen Calcit-mit-Pyrit-Beispiel, das aus dem Fundort illustriert ist. Starke Stücke weisen scharfe, vollständige Calcitkanten, rhythmisch stapelweise Architektur, helle Pyrit-Ausschnitte und manganesebezogene orange-rosa bis rote Fluoreszenz auf; weniger gut erhaltene Stücke zeigen spärliche Pyrit, geprellte Umrisse, stumpfe Oberflächen oder gebrochene Plattenränder.

    Jenseits der vier Hauptsammlerarten besitzt Manaoshan eine viel breitere dokumentierte Erzlager- und Skarn-Zusammenstellung. Mineralienlisten und Ortsbezüge verzeichnen Actinol, Alabandinit, Arsenopyrit, Brucit, Calaverit, Cerussit, Chalkopyrit, Chlorit-Gruppenmineralien, Chondrodite, Tonminerale, Diopsid, Epidot, Feldspat-Gruppenmineralien, Galenit, Hämatit, Magnetit, Markasit, Marmatit, Muskovit, Phlogopit, Plumbojarosit, Proustit, Psilomelane, Pyrit, Pyrolusit, Pyromorphit, Pyrrhotit, Rhodochrosit, Rutil, Serpentin-Gruppe Mineralien, Siderit, Sphalerit, Spinell, Titanit, Turmalin, Tremolit, Vesuvianit, Wad und Knebelit in der Fajalit-Tiephroit-Reihe. Für den Sammler-Markt sind die wichtigen Raritäten überwiegend specimen-ähnliche Kuriositäten statt Display-Klassiker: Calaverit ist bedeutend für die Gold-Tellurid-Seite des Systems, Alabandinit und Rhodochrosit betonen die manganergesche Chemie, und Pyromorphit, Cerussit, Galenit und Sphalerit verknüpfen den Fundort mit dem Pb-Zn-Teil des Dongpo-Mineralisierungssystems.

    Collector Notes

    Manaoshan-Material benötigt Lokalisationsdisziplin. Viele grüne chinesische Fluorite mit blauen Kernen, Quarz und Dolomit wurden lose unter den Namen Dongpo, Shizhuyuan, Shangbao oder generischem Hunaner Fluoritt verkauft, und einige frühe Manaoshan-Fluorite erschienen unter dem Namen „Green Fluorite mine“. Die sichereren Bezeichnungen sind jene, die die vollständige Kette bewahren: Manaoshan Mine, Dongpo-Erzfeld, Suxian Bezirk, Chenzhou, Hunan, China. Ältere Händlertags können stattdessen Yizhang Bezirk oder einfach Chenzhou sagen; da administrative und vermarktende Bezeichnungen variiert haben, sollten Stil und Provenienz des Prächens zusammen gewogen werden.

    Das stärkste Authentizitätsproblem ist nicht eine bekannte systematische Fälschung aus Manaoshan, sondern Fehlbeschriftung und zu weit gefasste Zuschreibungen. Fluorit-Dolomit-Quarz-Stücke aus mehreren Hunan-Standorten können eine familiäre Ähnlichkeit teilen, und die blauen Herzen grün gebänderten Fluoriten wurden von Sammlern auch im größeren Kontext der chinesischen Standortverwirrung diskutiert. Ein überzeugender Manaoshan-Fluorit zeigt üblicherweise das blass- bis meergrüne modifizierte Fluorit-Habit, blau-violette innere Zonierung, frostig gestufte Oberflächen, drusy weißen Quarz und lachsrosa Sattel-Dolomit. Eine einzelne Beschriftung wirkt weniger überzeugend, wenn dem Exemplar dieses Assemblage fehlt.

    Der Zustand ist stark entscheidend. Fluorit ist weicher als Quarz und brüchig an modifizierten Kubus-Ecken, daher die Höchstpunkte, gestaffelte Kanten und auftretende blaue Fensterkristalle unter raking light prüfen. Frostige Oberflächen können Hautabschürfungen verbergen. Dolomit-Rosetten lassen sich leicht abrubbeln oder spalten, besonders an freiliegenden Sattel-Kanten. Kalkplatten zeigen üblicherweise Verschleiß am Rand, weil die flachen Rhomben viele hohe, dünne Kanten aufweisen; die besten Beispiele haben unbeschädigte zentrale Kristalle, auch wenn der Matrix-Rand natürlich berührt ist.

    Fluoreszenz ist eine wichtige Bonus-Eigenschaft. Manganhaltiger Kalkstein aus Manaoshan kann eine starke orange-pinke bis rote Reaktion zeigen, und mindestens einige Fluorit-Dolomit-Stücke wurden beschrieben, unter langwelligem UV-Licht violette Fluoreszenz zu zeigen. Diese Exemplare nicht in direktem Sonnenlicht präsentieren: Fluorit-Farbstabilität variiert, aber starkes Licht und Hitze schaden vielen Fluoriten mit der Zeit, und die sicherste Langzeitpraxis ist eine Beleuchtung mit geringer UV-Intensität im Kabinett.

    Marktverfügbarkeit ist ungleich verteilt. Kleine Fluorite und Kalkiate erscheinen zeitweise, aber die besten Stücke aus dem begrenzten Fluorit-Dolomit-Quarz-Vorkommen sind rar und neigen dazu, von Hunan- und Fluorit-Spezialisten schnell aufgenommen zu werden. Guter manganoan Kalkstein mit reicher Pyrit-Randung ist ebenfalls deutlich seltener, als seine jahrzehntelange Markt-Erinnerung vermuten lässt. Aktuelle Angebote reichen von bescheidenen Miniaturen bis hin zu teuren Kabinettstücken; der Preis wird weniger durch die Rohgrößen bestimmt als durch die Kombination aus Provenienz, unbeschädigter Kristallarchitektur, sichtbarer Fluorit-Zonierung, Dolomit-Frische und Fluoreszenz in Kalkspat-Präparaten.

    Geschichten & Feldnotizen

    Die beste Manaoshan-Geschichte ist kein einzelnes heroisches Fundstück mit einem benannten Bergarbeiter und einem ordentlichen Datum, sondern die eigenartige Weise, wie der Berg immer wieder sein Gesicht verändert. Sammlerberichte beschreiben einen Hügel, der nah genug an der Mineralien-Show-Orbit von Chenzhou liegt, dass Besuchshändler davon sprechen konnten, in mehreren Tunneln dort gewesen zu sein, doch die unterirdische Herkunft war locker genug, dass niemand konsequent festhielt, welcher Tunnel welchen Stil produziert hatte. Deshalb kann Manaoshan auf den ersten Blick wie mehrere verschiedene Lokalitäten wirken: Ein Tunnel produzierte die rosa manganoan Calcite mit funkelnden Pyrit-Edge-Linien; ein anderer ergab die Grünfluorit- und Dolomit-Kombinationen; in einem anderen Jahrzehnt könnte wieder etwas auftauchen, das nach nichts Verwandtem aussieht.

    Die Calcit-Fundstücke weisen die Art depozitärer Besonderheiten auf, an die Sammler sich erinnern. Statt Pyrit willkürlich über die Kristallflächen verstreut, umrahmten winzige goldene Pyritkristalle bevorzugt die Kanten abgeflachter pastellpinkfarbener Calcit-Dreiecke. Auf den besten Stücken bleiben die Calcitflächen durchscheinend, während die Kanten funkeln, als wären die Kristalle nach dem Wachstum vergoldet worden. Einige Beschreibungen betonen, dass Pyrit auch direkt unter der Oberfläche größerer Calciteflächen liegt, doch der definierende visuelle Trick besteht in der Konzentration nur an den Rändern. Unter ultraviolettem Licht verwandelt das Mangan das ruhige pinkfarbene Tageslicht-Exemplar in ein heißes orange-pink oder rotes fluoreszierendes Objekt.

    Die Fluorit-Geschichte kam später, gegen Ende 2015 bis 2016, und sie veränderte Manaoshan's Sammleridentität. Ein begrenzter Fundblock produzierte grüne Fluorite, deren Kristallform nicht gewöhnlich kubisch, sondern modifiziert, gestuft und matt war, mit blauen bis violetten Kernzonen sichtbar durch das Grün. Die besten Exemplare wirkten eher komponiert als einfach abgebaut: Grüne Fluoritkristalle rissen aus drusy weißem Quarz, während rosa Sattel-Dolomit sich um sie herum wie winzige Blumengestecke sammelte. Eine Auktionenbeschreibung schätzte, dass weniger als 50 gute Stücke aus diesem Pocket gekommen seien, was erklärt, warum die besten Beispiele heute wesentlich seltener erscheinen, als ihr jüngstes Datum vermuten lässt.

    Es gibt auch eine leise Lektion in den Lokalisationsmarken. Frühere Berichte verweilten darauf, dass im Wesentlichen dasselbe Material unter „Grüner Fluorit-Mine, Manaoshan-Berg“ von einer Quelle und allgemeiner als „Dongpo Erzfeld“ von einer anderen angeboten wurde. Für einen Sammler ist das kein triviales Fußnote. Das Dongpo-Feld ist ein Labyrinth aus benachbarten Förderstätten, Abbauwegen, administrativen Namen und Händler-Abkürzungen. Manaoshan-Proben belohnen sorgfältige Beschriftungen und bestrafen vage, denn der Unterschied zwischen „Hunan-Grüner Fluorit“ und einer dokumentierten Manaoshan-Fluorit-Dolomit-Quarz-Kombination ist genau der Unterschied, für den zukünftige Sammler bezahlen werden.

    Mineralogische Aufzeichnungen & Veröffentlichungen

    • Zhaojian Zeng (1997): Hunan Geology 16(3), 163-166 — Die zentrale zitierte Lokalisationsreferenz für Manaoshans breites Mineralgefüge, einschließlich Skarn, Erzlager, Carbonat, Sulfid, Oxid und Berichte über seltene Arten.
    • Zhao et al. (2018), „Constraints on the timing and genetic link of the large-scale accumulation of proximal W-Sn-Mo-Bi and distal Pb-Zn-Ag mineralization of the world-class Dongpo orefield, Nanling Range, South China,“ Ore Geology Reviews 95, 1140-1160 — Platziert Ma’naoshan innerhalb des Dongpo-Systems und verzeichnet das Vorkommen unter den Fe-Mn-Pb-Zn-Skarn- und polymetallischen Vorkommen, die mit dem Qianlishan-Magmatisms verbunden sind.
    • Ni et al. (2023), „Tungsten and tin deposits in South China: Temporal and spatial distribution, metallogenic models and prospecting directions,“ Ore Geology Reviews — Fasst das metallogenetische Rahmenwerk für W-Sn in Südchina zusammen und führt Manaoshan als skarnartigen Fe-Mn-Pb-Zn-Verz mit Sitz im Shizhuyuan/Dongpo-Bezirk auf.
    • Ouyang Yufei, Liu Jishun, Huang Manxiang, and Yang Ligong (2010), „Geological characters and mineralization of multi-metallic ore field in Dongpo, Hunan Province,“ Southern Metals 2010(2), 25-28+38 — Beschreibt Pb-Zn-Vorkommen in Dongpo als mit dem Qianlishan-Granitkörper verbunden und durch Lagerstätten, Verwerfungen, Falten und Kontaktzonen gesteuert.
    • Thomas P. Moore (2018), „What’s New in the Mineral World? Report 48,“ The Mineralogical Record — Früher Marktbericht für Sammler über das späte 2016/frühe 2017 erscheinende Manaoshan-„Green Fluorite mine“-Exemplare mit Kristallen bis 7 cm, blau-violette Kerne, Drusen-Quarz und rosa Sattel-Dolomit.
    • „Crystalline Treasures: The Mineral Heritage of China,“ Mineralogical Record supplement — Enthält eine große 28 cm Kalkspat mit Pyrit-Mikro-Kristallen aus dem Manaoshan-Minenbereich, gefunden ca. 2009.
    • Mindat-Lokalitätenseite: Manaoshan Mine, Dongpo ore field, Suxian District, Chenzhou, Hunan, China — Konsolidierter Lokalisierungseintrag für den Minenamen, chinesischen Namen, Mineralliste und f Selfen-photogenen Proben.
    • Mindat-Vorkommenseintrag: Calaverit aus der Manaoshan Mine — Spezifischer Eintrag für das seltene Gold-Tellurid AuTe2 aus Manaoshan.
    • Mindat-Vorkommenseintrag: Fluorit aus der Manaoshan Mine — Spezifischer Eintrag für Manaoshan-Fluorit, einschließlich zugehöriger Artenangaben aus Probens photographs.

    Weiteres Lesen & Externe Links

    • Mindat: Manaoshan Mine, Dongpo ore field, Suxian District, Chenzhou, Hunan, China — Der beste Ausgangspunkt für den Ortseintrag, den chinesischen Namen, die Mineralienliste und Fotoaufzeichnungen.
    • Mindat gallery/locality view for Manaoshan — Nützlich zum Vergleichen von Stilrichtungen von Fluorit, Dolomit, Quarz, Calcit und Pyrit, die der Mine zugeschrieben werden.
    • Mindat photo search: Manaoshan calcite and pyrite specimens — Enthält detaillierte Aufzeichnungen für große Calcit-, Calcit-Dolomit- und Manganoan-Calcit- mit Pyrit-Exemplare.
    • Mineral Auctions: Fluorite from Manaoshan Mine — Dokumentiert ein winziges Fluorit-Exemplar aus dem Fund von 2016, mit grün-blauem Farbton und Dolomit-Quarz-Assoziation.
    • Mineral Auctions: Dolomite with Fluorite from the rare 2016 find — Wertvoller Marktbericht für die begrenzte Fluorit-Dolomit-Quarz-Spalte und die Seltenheit hochwertiger Stücke.
    • Mineral Auctions: Dolomite on Quartz from Manaoshan — Starke Beschreibung der blassrosa Sattel-Dolomit-Form auf kristallisiertem weißen Quarz-Matrix.
    • Mineral Auctions: Pyrite on Manganoan Calcite, fluorescent — Dokumentiert die kantenbestäubte Pyrit-Habitus, pastell-pinken Calciten und neon-orangen-pinken Fluoreszenz.
    • Mineral Auctions: Manganoan Calcite with Pyrite — Weiterer Markt-Rekord für kabinettsgroße, ca. 2009 datierte Manganoan-Calcit aus Manaoshan.
    • Marin Mineral Company: Fluorite with Dolomite from Manaoshan — Händlerarchiv für ein 18 cm großes Kabinetts-Fluorit-Dolomit-Exemplar mit durchsichtigem Grün-Fluorit bis 4,5 cm.
    • Heritage Auctions: Fluorite from Manaoshan Mine — Auktionsarchiv für ein großes, hellgrünes Fluorit-Exemplar mit Calcit und Pyrit.
    • Heritage 1971: Fluorite and Dolomite on Quartz from Manaoshan Mine — Kleines Probenexemplar mit Beschreibung des Fundes von 2016, perliges Pink-Dolomit, grün modifiziertes Fluorit und Drusy-Quarz-Matrix.
    • The Mineralogical Record: Thomas P. Moore, “What’s New in the Mineral World? Report 48” — Wichtiger Sammler-Marktbericht über den ersten bemerkenswerten westlichen Markt.t Erscheinung von Manaoshan-Grünfluoriten.
    • Ore Geology Reviews: Dongpo orefield geochronology and metallogenic zoning — Technischer Hintergrund zu skarn-gebilden und Adern-Mineralisation rund um das Dongpo-Erzfeld in Bezug auf Qianlishan.
    • Chinese Geological Literature database: Geological characters and mineralization of Dongpo, Hunan Province — Chinesischsprachiges Abstract zur polymetallischen Geologie Dongpo und Erzmobilisierungskontrollen.
    • Hunan Provincial Natural Resources PDF mentioning adjacent Manaoshan mining rights — Offizielles Planungsdokument, nützlich für den aktuellen Bergbaurechtskontext, benachbarte Operationen sowie Zugangs-/Umweltüberlegungen.
    • Fluorite Collector's Guide
    • Quartz Collector's Guide
    • Dolomite Collector's Guide
    • Calcite Collector's Guide