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© 2026 earthwonders
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    Von Eugene·Aktualisiert am 10. September 2026

    Tomokoni-Mine, Bolivien — erstklassige Vivianit- Lokalität mit smaragdgrünen, schwertförmigen Kristallen auf rotem Sandstein; geschätzt für klare Präsentation und Sammelwert.

    Key facts

    Locality
    Tomokoni-Bergwerk
    Country
    Bolivien
    Übersetzt aus Englisch—Original anzeigen

    Tomokoni Mine, Bolivien

    Überblick

    Die Tomokoni-Mine ist einer der weltweit am unverwechselbarsten modernen Vivianit-Standorte: scharfe, glasig grüne Fe3(PO4)2·8H2O-Kristalle, die aus einem rostrot sandsteinigen Matrix emporragen, mit fast keinem der Unordnung, die vielen bolivianischen Erzgang-Vivianiten begleitet. Ihre Bedeutung für Sammler beruht auf einer sehr spezifischen Kombination von Merkmalen. Der Fund ist kein größeres metallisches Mine, das zufällig einige Phosphate geliefert hat; es ist ein kleines Set von Strecken, das im Wesentlichen für Vivianit-Proben ausgelegt wurde, einige hundert Meter unterhalb der Mine Canutillos im Canutillos-Unterbezirk des Colavi-Machacamarca-Bergbaubezirks von Potosí. Das Wirtsgestein ist nicht-mineralisiertes rotes argillöses Sandstein, und dieser einfache, brüchige, eisenfarbene Fels ist das visuelle Zeichen des Fundorts.

    Die besten Tomokoni-Stücke haben einen klaren architektonischen Look: isolierte bis gruppierte, schwertformige prismatische Vivianit Kristalle, typischerweise smaragdgrün bis flaschengrün, gelegentlich dunkler Richtung blaugrün oder fast schwarz in älteren oder lichtausgesetzten Exemplaren. Im durchscheinenden Licht können feine Kristalle tiefgrüne und blau Töne leuchten lassen; im Reflexionslicht zeigen die besten Stücke einen nassen, hohen Glanz und klare Endungen. Gute Matrix-Stücke sind begehrt, weil der Sandstein die grünen Kristalle außergewöhnlich lebhaft erscheinen lässt, aber derselbe Matrix ist weich und brüchig, so dass unbeschädigte Kristalle, die noch natürlich auf dem ursprünglichen Gestein sitzen, deutlich seltener sind als lose oder reparierte Material.

    Regionalansicht

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    Landesansicht

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    Tomokoni gehört zur gleichen Sammel-Debatte wie Huanuni, Morococala und Siglo Veinte, hat aber eine ganz andere Persönlichkeit. Die klassischen bolivianischen Fundstellen lieferten Vivianit oft in sulfiden- und karbonatreichen Erzbedingungen, mit Siderit, Pyrit, Ludlamit, Phosphate der Vauxite-Familie oder anderen assoziierten Spezies. Tomokoni ist dagegen berühmt für Reinheit der Präsentation: grüner Vivianit, roter Sandstein und nur spärliche Baryt- oder Siderit-Assoziationen. Deshalb wirken feine Tomokoni-Beispiele so modern, fast skulptural, und warum ihre Etiketten wichtig sind. Ein wahrer Tomokoni-Artikel sollte normalerweise auf einen Blick geologisch Sinn machen: Vivianit auf rotem Sandstein, nicht auf den schweren pyritischen Erzmatrizes, wie sie in mehreren älteren bolivianischen Vivianit-Bezirken üblich sind.

    tiefgrüner, doppelterminierter Vivianit-Kristall aus dem Tomokoni-Mine — Quelle: Ivar Leidus / Wikimedia Commons

    Zum Weiterlesen

    Vivianit

    Vivianit aus der Tomokoni-Mine, Bolivien

    Siete Suyos mine, Bolivia Locality Guide

    Siete Suyos mine, Bolivia Locality

    Machacamarca mining district, Bolivia Locality Guide

    Machacamarca mining district, Bolivia Locality

    Machacamarca-Unterbezirk, Bolivien Ortsführer

    Machacamarca-Unterbezirk, Bolivien Ortsführer

    Infiernillos Mine, Bolivia Locality Guide

    Infiernillos Mine, Bolivia Locality

    Potosí, Bolivia Locality Guide

    Potosí, Bolivia Locality

    Auf dieser Seite

    • Überblick
    • Vorgestellte Exemplare
    • Lokality Information
    • Bemerkenswerte Mineralien
    • Vivianit
    • Sammlerhinweise
    • Stories & Field Notes
    • Mineralogische Aufzeichnungen & Veröffentlichungen
    • Weiteres Lesen & Externe Links

    Foto: Wikimedia Commons

    Vorgestellte Exemplare

    Lokality Information

    Nach specimens suchen: Alle Exemplare aus dem Tomokoni-Minengebiet, Bolivien anzeigen

    Das Tomokoni-Minengebiet liegt im Unterbezirk Canutillos, Gemeinde Tacobamba, Provinz Cornelio Saavedra, Abteilung Potosí, Bolivien, innerhalb des weiter gefassten Bergbaubezirks Machacamarca oder Colavi-Machacamarca. Ältere Probenetiketten können „Tomokoni Stollen“, „in der Nähe von Canutillos“, „Colavi“, „Machacamarca Bezirk“ oder „Saavedra Provinz“ readen. Diese Variationen widerspiegeln eher ältere Handelsgeografie und bezirksbezogene Nutzung als eine andere Vivianit-Quelle.

    Die Lokalität versteht man am besten als eine specimen-producing Vivianit-Bereicheinheit, die angrenzend an ein historisches Silber-Zinn-Bergbaugebiet liegt, nicht als konventionellen Erzbergbau. Die berichteten Tomokoni-Abbauteile bestehen aus drei kleinen Stollen, die speziell zur Gewinnung von Vivianit-Proben aufgefunden wurden. Sie befinden sich einige hundert Meter talabwärts vom Canutillos-Minenareal und wurden als Teil einer Zugehörigkeit zu oder unter Kontrolle von Mitgliedern der Canutillos-Kooperative beschrieben. Der unmittelbare Wirtsfels ist nicht Mineralisiert, roter argillaceöser Sandstein. Dieser Punkt ist wesentlich: Der klassische Vivianit-haltige Tomokoni-Felsen ist kein Sulfid-Erzgang und auch nicht die Pyrit-Siderit-Matrix, wie sie auf vielen anderen bolivianischen Vivianiten zu sehen ist.

    Regionally betrachtet liegt das Colavi-Machacamarca-Distrikt im mineralisierten Gürtel der südbolivianischen Ostkordillere, wo Kreidealtere Sandsteine, Schluffsteine und Tone an ältere paläozoische marine Sedimentgesteine stoßen und von kleinen dacitischen bis porphyrischen Einprägungen durchschnitten werden. Historischer Bergbau in diesem Bezirk zielte auf Silber und Zinn ab, mit Mineralisierung in Adern, Spalten, Stockwerken und Mantowie-Becken. Im umliegenden Distrikt wird die Mineralisierung üblicherweise in Begriffen von silberhaltigen Sulfosalten und Sulfiden, cassiterit-haltigen Zinnzonen, Basismetallsulfiden, Siderit, Quarz, Baryt, Hämatit oder spekularem Hämatit sowie Eisenoxiden in oxidierten Zonen beschrieben. Vivianit-Taschen von Tomokoni sind eine Sammler-Anomalie innerhalb dieser Landschaft: Phosphatkristalle in offenen Spalten und Hohlräumen im roten Sandstein, mit sehr wenig begleitender Erzmineralogie.

    Die Entdeckungsgeschichte gehört in die frühen 2000er Jahre. Der bestdokumentierte Bericht setzt die erste bedeutende Entdeckung im Juni 2003 an, als drei Minenarbeiterbrüder aus Colavi eine blaue Strähne im roten Sandstein auf dem Tomokoni-Claim bemerkten. Als sie die Spalten und Hohlräume öffneten, fanden sie grüne Vivianit-Kristalle, die innerhalb weniger Tage in das bolivianische Händlertennetzwerk eindrangen. Bis August 2003 berichteten besuchende Sammler von drei kleinen Stollen in Tomokoni, und von Ende 2003 bis Anfang 2004 hatte eine Vereinbarung offenbar ermöglicht, das Sammeln nach einem kurzen Streit über Sammelrechte fortzusetzen. Zeitgenössische Berichte erwarteten eine beträchtliche Ausbeute, mahnten jedoch auch, dass Grundwasserproduktion die Förderung schließlich einschränken würde.

    Das Produktionsfenster, das für Sammler relevant ist, ist daher eng: die erste Flut von Spezimen in 2003 und 2004, gefolgt von zeitweiligem Vertrieb durch Händler, Sammlungen und später durch Angebote auf dem Sekundärmarkt. Jüngste Auktions- und Händlerbeschreibungen zitieren weiterhin Material aus den frühen 2000er-Jahren aus Tomokoni und beschreiben das Vorkommen zunehmend als ausgebeutet oder nicht mehr signifikant neue Spezimen liefernd. Ein COMIBOL-Vertrag von 2023 mit der Cooperativa Minera Canutillos Altiplano R.L. zeigt, dass der bergbauliche Betrieb in dem Canutillos-Gebiet nach wie vor eine lebendige administrative Angelegenheit ist, aber das sollte nicht mit öffentlich zugänglicher Sammelgenehmigung in Tomokoni verwechselt werden. Dies ist kein offener, freizeitlicher Sammelstandort. Ein Besuch würde die Genehmigung der legalen Bergbaurechte- oder Kooperativeninhaber erfordern und echte Sicherheitskompetenz im unterirdischen Bergbau voraussetzen.

    Bemerkenswerte Mineralien

    Vivianit

    Tomokoni-Vivianit ist bekannt für scharfe, abgeflachte, schwertähnliche prismatische Kristalle, üblicherweise tiefgrün bis smaragdgrün auf rotem tonigem Sandstein, mit Kristallen, die typischerweise im Daumennagel- bis Winzsegmentmaß auftreten, und dokumentierten Matrix-Exemplaren, die Kristalle von wenigen Zentimetern bis über 7 cm tragen; Mineralogical Record-Verzeichnisnotizen geben Kristalle aus dem Canutillos-Gebiet mit bis zu 9 cm auf rotem Sandstein an. Die feinsten Stücke zeigen einen hellen glasartigen Glanz, saubere Terminationen, starke Transparenz oder Transluzenz bei Gegenlicht und eine natürliche Anhaftung an die zerbrechliche Sandstein-Matrix. Assoziationen sind spärlich, schließen aber dünne weiße Baryt-Rosetten und Siderit-Drusen ein; Pyritische Erzmatrix ist kein charakteristisches Merkmal des klassischen Tomokoni-Materials. Gewöhnliche Exemplare neigen dazu, verdunkelt, kantengetrennt, kontaktiert, von der Matrix gelöst oder auf brüchigem Gestein montiert zu sein, das den Kristall nicht sicher tragen kann, während die besten Stücke einen klaren grünen Kristall zeigen, der sauber aus dem roten Sandstein in einer ungestörten Zusammensetzung hervorragt.

    Weitere verifizierte Mineralien aus Tomokoni sind rar: Baryt, Siderit, Hämatit und Quarz begleiten Vivianit in dem veröffentlichten Fundortprotokoll. Kein Typ-Lokalitätsmineral ist zuverlässig aus Tomokoni in der Standard-Lokalitätsliste dokumentiert, trotz gelegentlicher loser Webbehauptungen zu unrelated seltenen Phosphaten. Für Sammler sind daher die wichtigen Seltenheiten nicht eine lange Artenliste, sondern die besten Begleitassoziationen: weiße Baryt-Rosetten oder Siderit-Drusen auf derselben roten Sandstein-Matrix, plus gelegentliche Hämatit- oder Quarz-haltige Matrix, die das geologische Umfeld bestätigen hilft.

    Sammlerhinweise

    Die erste Echtheitsfrage bei Tomokoni betrifft die Plausibilität des Fundorts. Echtes Tomokoni-Vivianit sollte in der Regel zur Red-Sandstein-Geschichte passen: scharfgrüner bis blaugrüner Vivianit an zerbrechlichem argillösem Sandstein, manchmal mit Baryt oder Siderit. Proben, die als Tomokoni gekennzeichnet sind, aber auf massiven Pyrit, schweren sulfiden Erz oder eine klassische Siderit-Pyrit-Erzmatrix treffen, verdienen Skepsis, weil diese Matrix besser zu anderen bolivianischen Vivianit-Fundorten passt. Umgekehrt wurden einige Tomokoni-Stücke allgemein als Canutillos, Colavi, Machacamarca oder „in der Nähe von Potosí“ gekennzeichnet, sodass ein nicht standardisiertes altes Etikett nicht automatisch falsch ist, wenn die Probe und der Provenienzverlauf Sinn ergeben.

    Ein spezifisches Problem der Fehlkennzeichnung ist für Magnetit dokumentiert: Der Fundort Tomokoni warnt davor, dass reichlich neue Magnetitkristalle aus dem Departamento Potosí auf einigen Händleretiketten fälschlicherweise als Tomokoni erscheinen, während der korrekte Fundort für dieses Material Cerro Huañaquino ist, nicht Tomokoni. Magnetit ist nicht Teil der verifizierten Tomokoni-Mineralliste. Jeglicher „Tomokoni-Magnetit“ sollte als Etikettenfehler behandelt werden, sofern ihn nicht ungewöhnlich starke analytische und Provenienz-Belege begleiten.

    Der Zustand ist das zentrale Thema. Vivianit besitzt eine perfekte Spaltbarkeit, eine sehr geringe Härte, und dünne Kristalle können flexibel oder spröde sein; die Sandsteinmatrix von Tomokoni ist ebenfalls weich. Viele Proben wiesen beschädigte Spitzen, berührte Flächen, gelöste Kristalle oder Matrixverlust während der Extraktion und späterer Handhabung auf. Händler haben wiederholt festgestellt, dass ein hoher Anteil der Tomokoni-Stücke beschädigt war, sodass eine Probe mit intakten Endflächen, scharfen Kanten und stabiler natürlicher Matrix eine große Aufwertung verdient. Untersuchen Sie die Kristallbasen sorgfältig auf Kleber, alte Reparaturen oder erneute Anhaftungen, besonders bei größeren „schwebenden“ Kristallen, die aus dem brüchigen Sandstein aufsteigen.

    Lichtempfindlichkeit ist kein Aberglaube. Vivianit dunkelt ab, wenn Fe2+ in der Struktur oxidiert, und der Prozess wird durch Lichteinwirkung beschleunigt. Ein frischer oder relativ heller Tomokoni-Kristall sollte nicht in einem sonnigen Aquarium, unter heißer Ausstellungsbeleuchtung oder ständig ausgestellt werden. Bewahren Sie wichtige Stücke im Dunkeln auf, nehmen Sie sie für kurze Betrachtungssitzungen heraus und vermeiden Sie unnötige Fotografie unter intensiven Lampen. Der übliche Sammler-Mythos, dass eine Beschichtung, Öl oder eine versiegelte Box die Veränderung stoppt, ist unzuverlässig, da ein Großteil der relevanten Reaktion innerhalb der Kristallstruktur stattfindet und nicht durch einfache atmosphärische Oxidation.

    Die Marktnachfrage ist besser als bei vielen Bolivianischen Ein Pocket-Klassikern, aber das beste Tomokoni-Material ist nicht häufig. Kleine dunkle oder kontaktierten Kristalle erscheinen periodisch; gute Miniaturen und kleine Kabinettsstücke auf natürlichem rotem Sandstein werden aktiv gesammelt; groβe, transparente, hochglänzende, unversehrte Matrixexemplare sind wirklich rar. Aktuelle Auktionsrekorde zeigen alles von bescheidenen Miniaturen bis hin zu Exemplaren im Mehrtausend-Dollar-Bereich, wobei der Preis weniger durch die Größe allein bestimmt wird als durch Glanz, grüne Transparenz unter Gegenlicht, intakte Terminationen, Ästhetik auf der Matrix und Vertrauen in die Tomokoni-Ursprung.

    Stories & Field Notes

    Die Tomokoni-Geschichte beginnt nicht mit einem formellen Erkundungsprogramm, sondern mit einer blauen Spur in rotem Sandstein. Im Juni 2003 gingen drei Brüder, Bergleute aus Colavi, auf dem Tomokoni-Erlaubnisgebiet spazieren, als ihnen die Färbung auffiel. Innerhalb weniger Stunden hatten sie Brüche und Hohlräume geöffnet, die grüne Vivianit-Kristalle trugen. Innerhalb von Tagen kauften bolivianische Händler das neue Material und schickten es ins Ausland. Diese Geschwindigkeit erklärt, warum frühe Tomokoni-Etiketten verwirrend sein können: Die Proben stürmten in den Handel unter Namen wie Canutillos, Colavi, Machacamarca oder einfach Potosí, bevor sich das kleine Fundgebiet als “Tomokoni” beim Sammlergebrauch eingelebt hatte.

    Die Entdeckung löste sofort einen Streit aus. Bergleute aus dem nahen Colavi und Canutillos wollten beide das Recht, auf dem neuen Fundgrundstück zu sammeln, und COMIBOL griff ein und stoppten Berichte, während die Angelegenheit geklärt wurde. Bis August 2003 stellten amerikanische Besucher Alfredo Petrov, Rock Currier und John Lucking fest, dass bereits drei kleine Stollen in Tomokoni getrieben worden waren und dass lokale Bergleute weiterhin hineinschlüpften, um Proben zu bergen. Bis Dezember 2003 schien eine Vereinbarung verhandelt worden zu sein und das Sammeln war wieder im Gang. Die optimistische Vorhersage zu jener Zeit war, dass in dem folgenden Jahr mehrere tausend Proben geborgen werden könnten, obwohl das Grundwasser voraussichtlich ein praktisches Ende der Produktion setzen würde.

    Es gibt auch eine wunderbar menschliche Zugabe zum Aufstieg Tomokonis, erzählt in Alfredo Petrovs späterem Aufsatz über Vivianit-Instabilität. Auf der Tucson-Show traf er Käufer, die sich nicht darüber herzogen, dass ihre bolivianischen Vivianite dunkler geworden waren; sie freuten sich. „Die letzten, die wir bekamen, wurden schon schwarz“, sagten sie ihm, weil sie glaubten, die Kristalle nähmen schlechte Einflüsse aus ihrer Umgebung auf. Petrov nutzte die Geschichte, um Sammler-Mythen über Vivianit-Stabilität zu sprengen, aber sie fängt auch ein, warum Tomokoni-Proben so tückisch und so verführerisch sind: Die ganz grüne Klarheit, die sie berühmt gemacht hat, ist ein vorübergehender Zustand, es sei denn, der Besitzer versteht, wie er sie schützt.

    Mineralogische Aufzeichnungen & Veröffentlichungen

    • Mindat.org — Tomokoni mine, Canutillos subdistrict, Tacobamba Municipality, Cornelio Saavedra Province, Potosí, Bolivia — Kernlokalitätsdatensatz zur Mine, einschließlich der Beschreibung der drei Schächte, des rotnemarginalen Sandsteins als Träger, verifizierter Mineralienliste und Warnung vor Magnetit-Falschbeschriftung.
    • Mindat.org — Vivianit aus der Tomokoni-Mine — Artenvorkommensseite für Tomokoni-Vivianit, mit Formeln, Daten zu Fotos assoziierter Minerale und dem Feldsammelreferenz von Juli-August 2003 an Alfredo Petrov, Rock Currier und John Lucking.
    • Alfredo Petrov, „Reichlich neue Vivianite aus Potosí, Bolivien,“ Mineral News, Band 20, Nr. 3, 2004, S. 1. Aufgeführt im Mineral News Autor Index; dies ist die zentrale zeitgenössische veröffentlichte Notiz zum frühen Tomokoni-Vivianit-Fund.
    • Richard und Cheryl Sittinger, „November 2004 Mineral der Saison: Vivianit“, Mineral of the Month Club, 2004 — Enthält eine detaillierte sammlerorientierte Darstellung der Tomokoni-Besichtigung im Juni 2003, frühe Schächte-Arbeiten, Zugangsstreit, Grundwasserbedenken, Verbindungen und Matrixfragilität.
    • The Mineralogical Record Allgemeiner Index, Vivianit-Eintrag — Listet Vivianit-Einträge aus dem Canutillos-Gebiet auf, einschließlich einer Kristallgruppe von 3,6 cm und Kristallen bis 9 cm an rotem Sandstein.
    • M. C. Bandy, „Geología del distrito minero de Colavi-Machacamarca,“ Minería Boliviana, Band 3, 1944, S. 9–16 — Frühe geologische Arbeiten zum umgebenden Colavi-Machacamarca-Distrikt, einschließlich Physiographie, Silur- und Devonformationen, eindringende Gesteine, Struktur und Zinn-Silber-Tungsten-Mineralisierung.
    • New Pacific Metals technischer Bericht Exhibit zur Silver Sand-Gegend — Nützliches modernes geologisches und bergbauhistorisches Kontextmaterial für das angrenzende Silver Sand-Colavi-Machacamarca-Gebiet, einschließlich Kreidealter Sandsteinhäuser, Paläozoikum-Unterlage, dacitische Einlagerungen, historische Arbeitsstellen und Silber-Zinn-Bergbaugeschichte.
    • COMIBOL, „COMIBOL schließt Bergbauvertrag mit der Cooperativa Minera Canutillos Altiplano R.L.“ — Offizielle 2023-Botschaft, die den modernen Kontext der Canutillos-Kooperativbergbau-Verträge in Potosí dokumentiert.
    • Fabre Minerals — Vivianit, Tomokoni-Mine, Muster TA11E7 — Dokumentiertes hochwertiges Händlerexemplar aus dem Fund von 2003, mit einem Muster von 9,5 × 3,9 × 3,2 cm und dem Hauptkristall 7,4 × 2,4 cm.
    • Heritage Auctions Archiv — Vivianit, Tomokoni-Mine, 4. Oktober 2022com/c/search/results.zx?archive_state=5327&auction_name=8112&auction_year=2022&dept=1544&layout=list&mode=archive&page=502&sb=1&si=2&sold_status=15261524) — Auktionsprotokoll für eine 6,3 × 4,8 × 2,6 cm Tomokoni-Vivianit, die 2.750 USD erzielte.
    • MineralAuctions — Vivianit, Tomokoni-Mine, Auktion endet am 25. Juli 2024 — Marktprotokoll für ein Cabinet-Exemplar von 10,7 × 10,3 × 7,2 cm mit einem 6,7 cm dickterminierten Kristall auf Sandstein.
    • MineralAuctions — Vivianit, Tomokoni-Mine, Auktion endet am 4. Januar 2025 — Aktuelles Miniatur-Marktexemplar mit Lokalitätskommentar, Hintergrundbeleuchtungshinweisen und Schadensrate.

    Weiteres Lesen & Externe Links

    • Wikimedia Commons — Vivianit, Tomokoni-Mine, fotografiert von Ivar Leidus — Hochauflösendes Bild eines grün-dunklen doppelt terminierten Tomokoni-Kristalls von 4,0 × 1,7 × 1,7 cm.
    • Wikimedia Commons — Vivianit-157619.jpg, Rob Lavinsky / iRocks.com — Klassisches Bild grüner Tomokoni-Vivianite-Kristalle auf Sandstein, mit Größenangabe des Präparats und beschreibenden Notizen.
    • Mindat.org — Tomokoni-Minen-Ortungslsite — Beste einzelne Checklistequelle für verifizierte Arten, Lokalitätshierarchie und Zugangsvermerke.
    • Mindat.org — Vivianit-Vorkommen in Tomokoni — Gedrängte Lagerstätten-Seite für Tomokoni-Vivianit mit Foto-Galerie-Zugang.
    • Mindat.org — RK1-2RD Vivianit-Präparat — Dokumentierter Tomokoni-Präparat-Eintrag mit Abmessungen und Beschreibung eines 2,2 cm terminierten Kristalls auf Matrix.
    • Mindat.org — Vivianit-Gallerie — Breite Vivianit-Fotogalerie mit mehreren Tomokoni-Beispielen zum Vergleich von Farbe, Habitus und Matrix.
    • Alfredo Petrov, „A Scientific Study of the Absorption of Evil by Vivianite“, nachgedruckt im Bulletin der Mineralogical Society of Southern California — Unterhaltsamer und technisch nützlicher Aufsatz über Vivianit-Dunkelung und Erhaltung, mit expliziter Bezugnahme auf Tomokoni unter den begehrten bolivianischen Fundorten.
    • Celestial Earth Minerals — „November 2004 Mineral of the Month: Vivianite“ — Wichtige Sammlerquelle zur Tomokoni-Entdeckungsgeschichte, frühe Produktion, Verbindungen und Handhabungsfragen.
    • Mineral News Autorennindex — Bestätigt Alfredo Petrovs Artikel von 2004 „Abundant New Vivianites from Potosi, Bolivia.“
    • Fabre Minerals — Tomokoni Vivianit-Präparat TA11E7 — Nützlicher Benchmark für hochwertige Tomokoni-Größe, Transparenz und Matrix-Ästhetik.
    • MineralAuctions — Tomokoni Vivianit 2024 Cabinet-Präparat — Jünges Beispiel des Sekundärmarktes, das ein großes Sandstein-Matrix-Präparat und Zustandsüberlegungen beschreibt.
    • MineralAuctions — Tomokoni Vivianit 2025 Miniatur — Jüngeres Miniatur-Beispiel mit Hinweisen zur Rückbeleuchtung der Farbe und dem Schadensproblem der Fundortlage.
    • Vivianit aus dem Tomokoni-Minengebiet, Bolivien