
Verkhnii Mine, Russland — historischer Dalnegorsk-Ortsteil, der scharfe Calcitkristalle und manganhaltige Sorten liefert; von Sammlern wegen der Provenienz geschätzt.
Key facts
Verkhnii Mine ist die alte „obere“ Mine von Dalnegorsk, die Mine, die der modernen Sammelgeschichte des Bezirks ihr erstes industrielles Kapitel gibt. Sie liegt in der Primorsky Krai im Fernen Osten Russlands, in der Sikhote-Alin-Region, wo verschobene Kalkplatten und vulkanisch-sedimentäre Gesteine Gastgeber für Skarn-Polymetall-Lithium? Nein, Blei-Zink-Silber-Mineralisation wurden. Für Sammler bedeutet Verkhnii auf zwei sich überschneidende Weise etwas: Es ist eine historisch bedeutende Erzgrube, die in einer Form oder einer anderen vom frühesten Tetyukhe-Abbau bis zur modernen Dalpolimetall-Ära in Betrieb war; und sie ist eine der klassischen Quellen des Dalnegorsk-Kalks, einschließlich scharfer, transparenter, komplexer Kristalle und manganhaltiger Material mit der rosafarbenen bis orangen Reaktion, die die Kalksteine des Bezirks berühmt gemacht hat.
Die besten Proben der Mine haben den klaren, architektonischen Look, den Sammler von Dalnegorsk erwarten, aber mit einem Verkhnii-Akzent: klare bis leicht honigfarbene Calcitkristalle, blockig oder komplex modifiziert, manchmal auf blasenförmiger oder gestreifter Calcitmatrix, manchmal mit Quarz-, Aragonit-Inklusionen, Hedenbergit, Datolith, Ilvait, Bleiglanz, Sphalerit oder anderen Skarn- und Basismetallbegleitern. Gute Stücke sind nicht lediglich „Dalnegorsk-Calcit“; sie bewahren ein präzises Verkhnii-Etikett, zeigen unbeschädigte Kristallspitzen und glänzende Flächen und idealerweise behalten sie einen Hinweis auf die Skarn-Sulfid-Umgebung der Mine, statt ein losgelöstes, kontextloses einzelnes Kristall zu sein.
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Historisch erscheint die Fundstelle unter mehreren Schreibweisen und Übersetzungen: Verkhnii, Verkhniy, Verchniy, Verkhnee, Verkhnee Rudnik und manchmal „Brenner“ oder „Bryner“-Mine in älterer westlicher Sammler-Literatur. Ältere Etiketten verwenden auch Tetyukhe, Tetjuche oder Tjetjuche für Dalnegorsk. Diese Namen sind an sich keine roten Flaggen; tatsächlich können sie für diese Fundstelle genau die Periodensprache sein, die eine alte Provenienz unterstützt.

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Verkhnii ist Teil des Dalnegorsk-Polymetall-Erzfeldes, eines Distrikts, der um Blei, Zink, Silber und zugehörige Nebenelemente im russischen Ferner Osten aufgebaut ist. Die Mine ist mit dem Verkhnee-Vorkommen verbunden, einem der skarn-poly-metallischen Vorkommen der Dalpolimetall-Rohstoffbasis. Die geologische Beschreibung des Unternehmens lautet, dass das Dalnegorsk-Erzfeld in dem südlichen Ost-Sikhote-Alin-Vulkanband liegt, mit mesozoischen Trägergesteinen und zwei eng verwandten Stilrichtungen von Erz: Blei-Zink-Silber-Mineralisierung in kalkhaltigen Skarnen sowie Silber-Zink-Blei-Mineralisierung in Adernstrukturen. Verkhnee, Nikolayevskoye und Partizanskoye gehören zur Gruppe der Skarn-Poly-Metalle.
In Verkhnee ist die Mineralisierung chiefly mit dem oberen Kontakt displacement limestone plates und darüber liegenden volcanogenen Gesteinen assoziiert. Diese Geometrie ist für Sammler wichtig: Die Mine ist kein einfacher Spalten−/Adernort, sondern ein Ersatz- und offener Skarn-Umgebung, in der Calcitganggestein, Calc-Silikate, Sulfide und späte Oxidationsminerale in enger Folge vorkommen. Die Sammlergemeinschaft spiegelt dies wider: Kalzit und manganhaltiger Kalzit sind die Leitarten, aber das dokumentierte Spektrum umfasst auch Harzbergit (Galenit), Sphalerit, Chalkopyrit, Pyrit, Datolith, Hedenbergit, Ilvait, Adamit einschließlich kupferhaltigem Adamit, Aurichalkit und Eisenoxid-“Limonit”-Material.
Die früheste moderne Erschließung geht zurück auf Julius Joseph Bryner, den Geschäftsmann aus Wladiwostok, der am 2. April 1897 das Silber-Blei-Zink-Gelände im Tetyukhe, heute Rudnaya, Flusstal beanspruchte und es Verkhniy nannte. Vier Bergbaurechte wurden 1902 für die zukünftige Verkhniy-Mine erteilt, und im selben Jahr wurden die ersten 97 Tonnen Erz abgebaut. Die kommerzielle Entwicklung begann 1907. 1909 wurde die Tetyukhe Industrial Mining Stock Corporation in Partnerschaft mit Bryner & Co. sowie deutsch- und englischkapital gegründet; von 1911 bis 1916 war Verkhnii die einzige Mine des Bezirks und produzierte mehr als 100.000 Tonnen Erz.
Das frühe Erz war besonders reich an oberflächennahen supergenen Zinkmaterialien: Calamin und Smithsonit aus Unterbodenerzvorkommen, statt des tieferen Sulfid-Skarn-Erzes, das heute die meisten Sammler mit „Dalnegorsk“ verbinden. Vor 1909 hatte die Mine bereits 566.000 Pood Calamin-Erz erzeugt, davon 62.000 Pood nach Antwerpen gesendet. Eine deutsch gebaute Aufbereitungsanlage begann 1912 mit dem Bau und produzierte ihr ersten Bleikonzentrate im Juni 1914. Die Mine ruhte während der Bürgerkriegszeit, wurde von 1918 bis 1924 konserviert und durchlief anschließend die Konzessionsperiode, bevor sie 1932 Staats Eigentum wurde und das Fundament des Sikhali-Unternehmens bildete.
Verkhnii’s Produktionsgeschichte ist lang genug, dass sowohl „Altmine“ als auch „aktives industrielles Gelände“ in verschiedenen Bedeutungen wahr gewesen sind. Die unterirdischen Förderstätten wurden zuerst durch Stollen erschlossen und später durch Schächte und tiefere Ebenen. Eine umfassende Umgestaltung von 1961 bis 1971 schloss neue Schächte, Belüftungsanlagen und Oberflächeninfrastruktur ein. 1978 produzierte die Mine etwa 400.000 Tonnen Erz pro Jahr; bis in die frühen 1980er Jahre, als Nikolayevskoye zum neuen regionalen Schwerpunkt wurde, sank Verkhnii’s Jahresausstoß deutlich. Die Mine wurde mehr als einmal zur Schließung in Betracht gezogen, doch zusätzliche Erkundungen, Restpfeiler, mineralisiertes Füllmaterial und Erz jenseits älterer struktureller Annahmen verlängerten wiederholt ihre Lebensdauer.
Moderne Unternehmensdokumente beschreiben Verkhnee als strukturell zur Nikolayevskiy-Minenabteilung gehörig, mit Tagebauarbeiten im Verkhnii-Sektor. Die gleiche Rohstoffbeschreibung führt die meiste des ursprünglichen Vorkommens als abgebaut an, abgesehen von verbleibenden Pfeilern und eisenhaltigem Backfill, deren kombinierten Bleihalt- und Zinkgehalte über 5 Prozent liegen. Es nennt 59.000 Tausend Tonnen? Nein—genau hinsehen: 59 Tausend Tonnen unterirdische Reserven in Kategorie C1, und 1.285 Tausend Tonnen zuvor abgeschriebener Verkhnee-Reserven, die wieder in geologische und bergbauliche Abrechnungen für den offenen Abbau aufgenommen wurden. Ein russischer Branchenartikel von 2025 beschrieb den industriellen Abbau der Mine als Ende im Jahr 2025; die auf dem Web aktuell verfügbaren Produktionsseiten führen Verkhnee weiterhin in der Rohstoffbasis und den Verkhnii-Tagebauabschnitt unter der Struktur der Nikolayevskiy-Mine. Für Sammler ergibt sich eine einfache praktische Schlussfolgerung: Verkhnii sollte als kontrollierte industrielle Bergbaulokalität behandelt werden und nicht als beiläufiger Sammelort. Genehmigung, Sicherheitsfreigabe und aktuelle Betreiberregeln sind essenziell.
Die bemerkenswerten Minerale, die Sammler heute finden, sind größtenteils älteren Datums und im Handel zirkulierend: Calcite aus den frühen 1990er Jahren von sehr hoher Klarheit, Verkhnii-Calcit mit Aragonit oder Quarz, Calcit mit Hedenbergit, Calcit mit Datolith und Ilvait, sowie Raritäten aus der Oxidationszone wie kupferhaltiges Adamit auf Gossan. Hochwertiger muzeumsgeeigneter Calcit ist hier nicht theoretisch: Öffentliche Sammlungsunterlagen und Händlerarchive dokumentieren Verkhnii-Calcitkristalle im Bereich von 4–10 cm, und Ausstellungsunterlagen umfassen einen 14 x 15 x 9 cm großen Verkhnii-Calcit mit einem 13,6 cm Hauptkristall, der unter ultraviolettem Licht pinkorange wird. Diese Dimension, Klarheit und Fluoreszenz erklären, warum präzise Verkhnii-Bezeichnungen auch in einem Bezirk mit vielen renommierten Dalnegorsk-Minenbezeichnungen begehrt bleiben.
Calcit ist das definierende Sammler-Mineral des Verkhnii-Grubengebiets. Die klassischen Stücke sind transparent bis durchscheinend, farblos, leicht honigfarben oder blassrosafarbene manganhaltige Kristalle, die häufiger komplex statt einfach textbook-Rhomben bilden: blockige hexagonale Kristalle mit striierten Terminationen, skalenoedrische Gruppen reich an Sekundärflächen, flache Rhomben und glänzende modifizierte Formen auf kalk- oder quarzreichem Matrix. Verifizierte Verkhnii-Beispiele reichen von kleinen Miniaturen um ca. 4 cm, wie wasserklaren blockigen Kristallen auf gestreifter Calcitmatrix, bis hin zu Kabinettstücken mit Hauptkristallen um 7–10 cm und Museums-Stücken, die das Hauptkristallsegment über 13 cm erreichen. Von Verkhnii dokumentierte Verbindungen umfassen Einschlüsse von Aragonit, Quarz, Hedenbergit, Datolith, Ilvaith, Bleiglanz und Sphalerit; die besten Stücke verbinden unbeschädigte glänzende Flächen, kristalline Geometrie, ein echtes Grubenetikett und entweder Transparenz oder UV-Reaktion, während gewöhnliche Stücke tendieren zu Prellungen, Ätzungen, Trübungen oder fehlender Matrix-Kontext.
Über Calcit hinaus ist die dokumentierte Minerale-Liste des Verkhnii kompakt, aber charakteristisch für eine Bleiglanz-Skarn-Polymetall-Mine. Bleiglanz und Sphalerit bilden das ore backbone, mit Chalkopyrit und Pyrit als zusätzliche Sulfide; Hedenbergit und Ilvaite tragen das Calcsilicat-Skarn-Signatur; Datolith vermerkt die borhaltige Chemie, die den breiteren Dalnegorsk-Distrikt so markant macht. Die Oxidations- und Supergene-Geschichte wird durch Adamit, kupferhaltiges Adamit, Aurichalkit, manganhaltigen Calcit und eisenoxidsches „Limonit“-Material repräsentiert. Aktuell ist kein gültiges Typ-Lokalitäts-Mineral speziell aus dem Verkhnii-Mine in den Standard-Lokalitätsaufzeichnungen dokumentiert, die ich geprüft habe; der Seltenheitswert der Mine liegt stattdessen in ungewöhnlichen Kombinationen und in Spezies, die auf dieser genauen Minenstufe selten sind, wie Cuprian Adamit Hemisphären auf Gossan, altes Calaminit-/Smithsonit-Zonenmaterial und Calcits-Datolith-Ilvaite-Kombinationen.
Das wichtigste Authentizitätsproblem für Verkhnii ist nicht die synthetische Fälschung; es geht um die Ortspräzision. Dalnegorsk-Proben sind seit Jahrzehnten international zirkuliert, und viele ältere Etiketten sagen nur „Dalnegorsk“, „Tetyukhe“ oder „Primorskiy Kray“. Das kann völlig legitime Bezirksetiketten sein, aber sie entsprechen nicht der mine-spezifischen Verkhnii-Zuordnung. Da Nikolaevskiy, 2nd Sovetskii, Verkhnii und der Bor Pit alle kalkitreiche Proben liefern können, ist ein späteres Umetikettieren ein echtes Risiko. Eine als Verkhnii verkaufte Probe sollte idealerweise ein altes Etikett, einen seriösen Händler- oder Sammlerweg oder eine Verbindung haben, die zu dieser Mine passt.
In den standardmäßigen Sammlerquellen ist kein gut etabliertes, ortsspezifisches Problem von gefärbtem, bestrahltem oder systematisch gefälschtem Verkhnii-Kalkit dokumentiert. Die wahrscheinlicheren Gefahren sind überspezifische Etikettierung, reparierte Kristallendterminale, versteckte Prellungen an durchsichtigen Kristallen und Stücke, die durch säuregereinigte oder zurechtgeschnittene Teile den Matrixbeweis verloren haben, der die Lokalität glaubwürdig machte. Kalkit aus Verkhnii kann glasähnlich genug sein, dass Spalten und innere Risse in Fotografien leicht übersehen werden; untersuchen Sie die Reflektionen über die Endtermierung hinweg, nicht nur die allgemeine Kontur.
Mangankalkanhaltiges Kalkit aus der Mine kann unter ultraviolettem Licht pink bis orange fluoreszieren, und einige Händler- und Museumsaufzeichnungen vermerken spezifisch Kurzwellens- und schwächere Langwellens-Fluoreszenz. Fluoreszenz ist ein Plus, kein Beweis für die Lokalität: Nutzen Sie sie als ein unterstützendes Merkmal, nicht als Grundlage für die Authentifizierung. Behandeln Sie Proben wie jedes gute Kalkit – vermeiden Sie Säuren, langes Einweichen, Ultraschallreinigung und thermischen Schock. Durchsichtiges Dalnegorsk-Kalkit hat oft innere Schleier, Einschlussstücke oder Spaltflächen; das gehört zum Aussehen, kann aber auch Angriffsflächen für Schwächen darstellen.
Der Markt bietet moderat Kalkit und spärlich anderes Material mit einer verlässlichen Verkhnii-Etikettierung. Miniatur- und Kleinschalenguss-Kalkite erscheinen noch aus altem russischem Lagerbestand, europäischen Sammlungen und Händlerarchiven. Hervorragendes Verkhnii-Kalkit – das wasserklare, makellose Material mit großen Kristallen, verbunden mit den frühen 1990er-Jahren und älteren hochwertigen Sammlungen – ist viel seltener als allgemeines Dalnegorsk-Kalkit. Cuprian-Adamit, Aurichalkzit, datolithführende Mischungen und gut kristallisierte Galena oder Sphalerit aus Verkhnii sollten eher als Spezialitätenstücke der Lokalität denn als routinemäßiges Markmaterial betrachtet werden.
Die Geschichte beginnt, bevor Verkhnii einen modernen Namen bekam. Ein geologischer Bericht von 1939 von V. S. Bulygo vermerkte, dass die unnamed deposit von der örtlichen Bevölkerung im 13. bis 14. Jahrhundert ausgebeutet worden war, später dann von chinesischen Bergleuten im späten 19. Jahrhundert. Ein weiterer Geologe, F. V. Kozlov, der 1949 schrieb, bemerkte, dass chinesische Arbeiten auf zink- und silberreiche Bereiche abzielten und dass primitive Schmelzreste im Inza-Flusstal gefunden wurden. Die Schlacke enthielt noch 50–70 Prozent Blei, was bedeutete, dass die alten Schmelzer Silber geholt und riesige Mengen Blei zurückgelassen hatten. Als Brennstoff diente Lärchenholz, verstreut im Tal als materielles Gedächtnis jener frühen, kleinstufigen Silberarbeiten.
Das moderne Industriezeitalter beginnt mit Bryner. Am 2. April 1897 stakierte Julius Joseph Bryner die reiche Silber-Blei-Zink-Vorkommen im Tetyukhe-Tal und nannte es Verkhniy. Die Zahlen wirken auf den ersten Blick winzig: 97 Tonnen Erz im Jahr 1902. Doch bis 1907 hatte die kommerzielle Arbeit begonnen, und bis zum 20. März 1909 war eine von Bryner & Co. sowie deutschem und englischem Kapital unterstützte Gesellschaft gegründet worden. Die junge Mine wurde rasch zu einer Exportmotor. Bis zum 1. Januar 1909 hatte sie 566.000 poods Calamin-Erz produziert, davon gingen 62.000 poods nach Antwerpen. Von 1911 bis 1916, während Verkhnii die einzige Betriebsmine im Distrikt war, brachte sie mehr als 100.000 Tonnen Erz hervor.
Die frühe Mine jagte nicht das Material nach, das Sammler heute bevorzugen. Ihr Ruhm rührte von reich oxidiertem und supergene-Zink-Erz her, dem „Eisenhut“ und der Calaminzone des oberen Vorkommens. Bis 1916 war jener obere oxidierte Teil bereits fast erschöpft. Dann unterbrach Politik die Geologie: Die Arbeiten wurden 1918 eingestellt, die Mine wurde bis 1924 erhalten, und die sowjetische Regierung gewährte später die Konzession des Vorkommens an die englische Tetyukhe-Gesellschaft, die von Boris Bryner geleitet wurde. 1932 endete die Konzession; Verkhnii wurde Staatseigentum und der Grundstein für Sikhali, das spätere Erbe des Unternehmens Dalpolimetall.
Verkhnii wurde durch Geologie mehrfach gerettet. In der Sowjetzeit wurde die Mine in einem großen Maßstab zwischen 1961 und 1971 neu aufgebaut, mit neuen Schächten, Vertiefungsarbeiten, Belüftung und Oberflächenanlagen. Alexej Tropimowitsch Mogilny, der Verkhnii viele Jahre leitete, erinnerte später, dass die Mine 1978 400.000 Tonnen Erz pro Jahr produzierte. Bis 1980 waren es 280.000 Tonnen geworden, und dann etwa 150.000 Tonnen, als die Aufmerksamkeit auf die neue Nikolajewskoye-Mine gelenkt wurde. Der Abbau stand vor der Schließung; man erwartete, dass die Menschen nach Nikolajewskiy ziehen würden. Stattdessen wurde die Mine erneut untersucht – Apophysen 1 und 2, der Porfiritovaya-Erzverband und angereicherte Abschnitte rund um das Artem-Pfadniveau – und Verkhnii gewann weitere zwei Jahrzehnte.
Das letzte Kapitel hat das Gefühl einer Mine, die sich weigert, zu enden. Im Jahr 2006 kehrte das Unternehmen zum Verkhnii-Tagebau zurück, um Stützpunkte und mineralisierten Rückfüllungen zu bearbeiten, nachdem die alten unterirdischen Schächte und Adits vollständig stillgelegt worden waren. Der Stufenplan sah ursprünglich 470.000 Tonnen Erz vor; das wuchs allmählich auf 900.000. Der Geologe Anatoly Andreevich Katruk, der sich daran erinnerte, dass man ihn am Verkhnii nie ohne seinen geologischen Hammer gesehen hatte, trieb die Idee weiter: Senkung des Pit-Floors um weitere 50 Meter, Abbau der ostlichen Flanke und Weiterführung. Dort wurden zwei Millionen Tonnen Erz berechnet, später kamen weitere Arbeiten jenseits der Hauptstörung hinzu. Die Endphase brachte fast 3 Millionen Tonnen Erz hervor.
Katruks Arbeitsstil klingt wie altmodische Mine-Geologie in ihrer besten Form. Er ging an einem Bohrgerät vorbei, warf einen Blick auf die glitzernden Sulfid-Kristalle rund um den Bohrlochkragen und wusste, dass der Bohrer Erz durchschnitten hatte. Er klopfte mit seinem Hammer auf einen Brocken, markierte eine Stütze und erklärte dem Abschnittschef oder dem Baggerbediener den nächsten Schritt. In den letzten Jahren wurde Erz „Punkt für Punkt“ gefunden und gewonnen, teils durch Dokumente, teils durch Erfahrung, teils durch das geübte Auge eines Geologen, der die Mine besser kannte als die Pläne.
Für Mineralienliebhaber bleibt one Bild aus der jüngeren Feldschriftung hängen: die alte Calamin-Vein, jetzt abge harvestet, als eine von Menschen geschaffene Schlucht. Touristen und Studenten wurden dahin geführt, um „Taschen“ und ausgegrabene Höhlen mit Spuren von handgebohrten Sprenglöchern zu sehen, oxidierte Erzstücke, die mitgenommen wurden, und Terrassen aus gebrochenem Kalkstein, sorgfältig von Hand gestapelt, schon vor einem Jahrhundert. Dmitry Tonkacheev, Geologie-Tour-Organisator und Mineralien-Spezialist, beschrieb, wie er auf jenen alten Terrassen stand und nicht nur die Umgebung von Dalnegorsk sah, sondern auch ein Panorama der Mine aus der Vergangenheit. Genau das ist es, was Verkhnii auch für Sammler geworden ist: zum Teil Fundort von Präparaten, zum Teil Industriedenkmal, zum Teil geologische Querschnitt durch die Geburt von Dalnegorsk.
Raymond W. Grant und Wendell E. Wilson, „Famous Mineral Localities: Dal’negorsk, Primorskiy Kray, Russland,“ The Mineralogical Record, Band 32, Heft 1, 2001, S. 3–30. Eine wichtige englischsprachige Sammelreferenz für das Dalnegorsk-Distrikt, einschließlich Verchniy/Verkhnii Kontext, Minenhistorie und der Spezimen-Mineralogie des Distrikts. Auszug der Mindsdat-Distrikt-Referenz
V. N. Kolesnikov, „Geologie und Mineralogie der Pb-Zn-Verde im Nordprimorje, Russische Fernost,“ Gesellschaft für Bergbau, Mineralogie & Erkundung, 1998. Diskutiert Dalnegorsk Bleiglanz-Zink-Vorkommen als überwiegend Skarn-Vorkommen, mit Rohr-Linsen Erzgangsystemen, vertikale Zonierung und wichtigen Erzen einschließlich Galenit, Sphalerit, Pyrrhotin, Chalkopyrit, Hedenbergit, Quarz und Calcit. OneMine Abstract
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The Mineralogical Record, Band 31, Nr. 6, 2000, „Notes from the Editor.“ Enthält eine Tucson-Marktnotiz über brilliante apfelgrüne kupferhaltige Adamit-Hemisphären auf Galmeist aus der Verchniy-Mine in Dalnegorsk, angeblich aus alten oberen Förderstätten gesammelt. Digitale Ausgabe PDF
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Mindat-Lokalitätseintrag für Verkhnii Mine, Dalnegorsk. Eine praktische artenbezogene Referenz für die aktuell dokumentierte минералисche Liste, Varianten-Lokalitätsnamen und verknüpfte Probenfotos. Mindat: Verkhnii Mine
“#24. Дальнегорск. Рудник ‘Верхний’. 05.10.2021г.” — Дальнегорск. Город и окрестности. Ein lokales russischsprachiges Video zum Verkhnii-Minengebiet, hilfreich um die moderne Landschaft und das Minen-Setting zu sehen. URL: https://www.youtube.com/watch?v=pSGJvJUrLtA
“Дальнегорск 2018 - Верхний рудник (Часть 2)” — Ramzes S. Ein kurzes russischsprachiges Feldvideo aus dem Verkhnii-Minengebiet, nützlich als visuelle Ergänzung zum industriellen Umfeld der Fundstelle. URL: https://www.youtube.com/watch?v=28YpTEJ9YWM
Mindat: Verkhnii Mine, Dalnegorsk, Primorsky Krai, Russland — Beste einzelne Referenz für die minera-listen auf Minenebene, Varianlocalitätenamen und fotoverknüpfte Spezimenberichte.
MMC Dalpolimetall: Unsere Geschichte — Hauptunternehmensgeschichte für Bryner, den Anspruch 1897, frühe Verkhniy-Produktion, die Konzessionszeit und die Entwicklung von Dalpolimetall.
MMC Dalpolimetall: Produktion — Englische Unternehmensübersicht über die aktuelle Bergbau- und Aufbereitungstruktur, einschließlich Verkhneye unter den Dalpolimetallsiedlungen.
АО ГМК Дальполиметалл: Rohstoffbasis und Produktion — Russische Unternehmensseite mit der spezifischsten öffentlichen Geologie- und Reservenübersicht für Verkhnee, Nikolayevskoye, Partizanskoye und verwandte Vorkommen.
„Эпоха рудника «Верхнего»,” Глобус: геология и бизнес — Reichhaltiger russischsprachiger historischer Artikel über die Produktion von Verkhnii, Personen, alte Calamin- Abbaustellen, offenes Grubenrückführung, und die letzten Jahre.
Wikimedia Commons: Calcite-205925.jpg — Lizenziertes Bild und Spezimenbeschreibung eines wasserklarem blockigen Calcitkristalls aus der Verkhnii Mine.
Fabre Minerals: Calcite with Aragonite from Verkhnii Mine — Händlerarchiv, das einen 4,4 cm klaren Verkhnii-Calcit mit Aragonit dokumentiert, nützliche Referenz für Habitus und Begleitminerale.
Fersman Mineralogisches Museum: Exp97 Ausstellungsliste — Museumsaufstellung, die Calcit- und Quarzproben von Verkhnii/Tetyukhe umfasst.
OneMine: Geologie und Mineralogie der Pb-Zn-Vorkommen des Nord-Primorje — Technische Zusammenfassung zur Dalnegorsk-Blei-Zink-Skaarn-Geologie und Erzmineralogie.
USGS Professional Paper 1697 PDF — Regionäres metallogenes Rahmenwerk für die Russische Fernost-Region und Dalnegorsk-Skaarn-Umgebung.
The Mineralogical Record digitales Heft, Band 31 Nr. 6 — Enthält eine Marktnotiz zu Verchniy Cuprian-Adamith aus alten oberen Abbaustellen.