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    By Eugene·Updated on June 25, 2026
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    • Überblick
    • Ausgewählte Exemplare
    • Lokale Informationen

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    Phosphophyllit aus Cerro de Potosí, Bolivien

    Vivianit aus dem Tomokoni-Minengebiet, Bolivien

    Überblick

    Tomokoni-Vivianit ist ein moderner bolivianischer Klassiker: scharfe, hochglänzende, flossen‑ bis smaragdgrüne Kristalle, platziert auf einer roten tonigen Sandsteinmatrix, die fast zu einfach für solch hervorragende Phosphate wirkt. Der Kontrast ist das Markenzeichen. Anstatt des sulfidrichen Zinn-Erz-Gefüges, das viele bolivianische Vivianite hervorgebracht hat, liegt der Tomokoni-Fundort in unmineralisiertem roten Sandstein einige hundert Meter unterhalb des Canutillos-Erzes. Diese ungewöhnliche Umgebung hilft zu erklären, warum die besten Tomokoni-Kristalle so klar, glasig und frisch wirken im Vergleich zu vielen älteren bolivianischen Vivianiten, die abgerundet, matt, verdunkelt oder stark kontaktiert sind.

    emerald-grüner Vivianit-Kristall auf roter Sandsteinmatrix aus Tomokoni Mine — Quelle: Rob Lavinsky, iRocks.com, CC BY-SA 3.0

    Foto: Wikimedia Commons

    Die feinsten Stücke zeigen schwertförmige, blatt‑ bis prismatische Kristalle mit steilen Endungen, spiegelglänzender Glanzfläche und durchscheinender Grün- bis Blaugrün-Färbung bei Gegenlicht. Viele sind einzelne Kristalle oder kleine Gruppen auf rauen Sandstein‑Splittern; der Fundort ist nicht bekannt für komplexe Assemblagen, sondern vielmehr für die Reinheit der Vivianit‑Form. Sammler schätzen Exemplare, die ihr Matrix behalten, denn lose Klingen und abgebrochene Kristalle sind häufig, und der brüchige Sandstein kann ebenso eine Kondition wie der Vivianit selbst sein.

    Gehäufteresslustige, grün‑emerzgrüne Vivianit‑Klingen mit rotem Sandstein aus Tomokoni Mine — Quelle: Rob Lavinsky, iRocks.com, CC BY-SA 3.0

    Foto: Wikimedia Commons

    Der Sammelwert der Funde beruht sowohl auf dem Timing als auch auf der Qualität. Material aus Tomokoni begann in den frühen 2000er-Jahren den Mineralkursmarkt zu erreichen und wurde rasch zu einem Referenzstil für bolivianische Vivianit. Mitte der 2000er Jahre hatten die besten Stücke bereits den Nimbus einer kurzlebigen Entdeckung erlangt. Heute werden Tomokoni‑Exemplare überwiegend als Old-Stock-Stücke, verstreute Sammlungsstücke oder Lagerbestände von früheren Funden gehandelt.

    Ausgewählte Exemplare

    Lokale Informationen

    Suche nach Proben: Alle Vivianit-Proben aus dem Tomokoni-Mine, Bolivien ansehen

    Der Tomokoni-Mine befindet sich im Canutillos-Unterbezirk, Gemeinde Tacobamba, Provinz Cornelio Saavedra, Departamento Potosí, Bolivien. In älteren Etiketten und Händlerbeschreibungen kann er als Tomokoni-Stollen, nahe Canutillos, Colavi oder Machacamarca-Distrikt erscheinen; diese Namen spiegeln das breitere Bergbaugebiet und wechselnde Lokalisationskonventionen wider, nicht jedoch ein anderes Vivianit-Vorkommen.

    Die Lokalität besteht aus drei kleinen Stollen, die speziell für Vivianit-Proben erschlossen wurden. Sie liegt ein paar hundert Meter stromabwärts vom Canutillos-Minenbergwerk entfernt, dessen Kooperative den Arbeiten zugehörig gemeldet wurde. Der Träger ist roter toniger Sandstein, der in Probennotizen häufig als verändert, metamorphiert oder silicifiziert beschrieben wird. Für Sammler ist dieser Stein nicht nur Hintergrund-Matrix: Er ist der visuelle Fingerabdruck von Tomokoni.

    Der weiter östlich gelegene Colavi-Machacamarca-Distrikt ist ein historisches Bolivianisches Silber-Zinn-Bergbaubgebiet, dessen Bergbauspuren bis in die Kolonialzeit zurückreichen. Tomokoni lässt sich jedoch nicht am besten als normales Erzlagerstätten-Weiterentwicklung der Zinnlagerstätten verstehen. Das Vivianit-Vorkommen ist ein kleiner, durch Sandstein dominierten Probenfund, der mit dem Canutillos-Komplex verbunden ist, aber nicht innerhalb des Haupt-Erzgangs liegt. Das mineralogisch relevant: Das Fehlen reichlich vorkommender Sulfide am unmittelbaren Fundort wird von erfahrenen Händlern und Verfassern wiederholt herangezogen, um die ungewöhnlich scharfe, glänzende, nicht-staubige Vivianit des Ortes zu erklären.

    Die Entdeckungsgeschichte konzentriert sich auf das Jahr 2003. Zeitgenössische Berichte beschreiben drei Bergarbeiterbrüder aus Colavi, die im Juni 2003 eine blaue Spur in rotem Sandstein auf dem Tomokoni-Claim bemerkten. Brüche und Hohlräume lieferten innerhalb weniger Stunden grüne Vivianit, und lokale bolivianische Händler kauften Proben innerhalb weniger Tage. Wettbewerb zwischen Bergleuten aus dem nahe gelegenen Colavi und Canutillos folgte, COMIBOL griff ein, und bis August 2003 fanden amerikanische Besucher bereits kleine Stollen an der Fundstelle. Gegen Ende 2003 soll eine Vereinbarung getroffen gewesen sein und die Sammlung setzte sich fort, obwohl zu erwarten war, dass Grundwasser zu einem limitierenden Faktor wird.

    Der Zugang sollte als privater Bergbau-/Kooperationszugang behandelt werden, nicht als Freizeit-Sammelgelände. Die Lokalität wurde für Proben erschlossen, und veröffentlichte Lokalisationsdaten warnen ausdrücklich davor, ohne Erlaubnis der Boden- und Mineralrechteinhaber sowie ohne angemessene Bergbausicherheitsmaßnahmen zu besuchen. Für die meisten Sammler ist Tomokoni eine Marktlokalität, keine Feld-Sammellokalität.Die Produktion konzentrierte sich auf die frühen bis mittleren 2000er Jahre. Einige Händlerberichte beschreiben das Material als „Funde aus den mittleren 2000er Jahren“, und spätere Einträge vermerken wiederholt, dass kein neueres Material verfügbar war bzw. das Vorkommen abgebaut worden sei. Selbst unter Berücksichtigung der vorsichtigen Sprache, die in Händlerberichten üblich ist, ist das Marktverhalten konsistent: Feine Tomokoni-Stücke erscheinen derzeit nur noch sporadisch aus Sammlungen und alten Beständen, statt als kontinuierlicher Strom neuer Funde.## Eigenschaften von Vivianit aus dem Tomokoni-Minengebiet, Bolivien

    Tomokoni-Vivianit ist sofort an drei Merkmalen zu erkennen: der rotsandsteinfarbenen Matrix, dem schwertförmigen Kristallhabit und dem Glanz. Die Kristalle liegen häufig als abgeflachte Prismen oder Flächen mit steilen, keilartigen Endflächen vor. Doppelt terminierte Exemplare kommen vor und sind besonders begehrt, wenn die Endflächen sauber bleiben. Einige Proben zeigen paralleles Wachstum, gestufte Flächen oder schichtartig wirkende prismatische Formen.

    Die Farbe reicht von sattem Smaragdgrün bis zu dunklem Flaschen- oder Blaugrün, mit bläulich-grünen oder tiefblauen Blitzen unter stark durchscheinendem Licht. Gute Stücke sind nicht einfach dunkel; sie lassen Licht in ausgewählten Zonen durch und können ein leuchtendes Innenleben offenbaren, selbst wenn die Oberfläche fast schwarz-grün wirkt. Die feinsten Kristalle verbinden Farbintensität mit Transparenz, sodass das Exemplar sowohl satt als auch glänzend wirkt.

    Die meisten verfügbaren Tomokoni-Proben liegen im Bereich von Daumennagel bis Klein-Kabinett. Viele Matrix-Stücke sind 3 bis 7 cm breit, mit einzelnen Vivianit-Kristallen von etwa 2 bis 3 cm. Größere Exemplare existieren: dokumentierte Dealer-Exemplare umfassen Kristalle von über 6 cm auf einer Kabinettgröße Sandsteinmatrix. Größere, saubere, unbeschädigte Kristalle sind selten und erregen unverhältnismäßiges Interesse, weil die Spezies eine perfekte Spaltbarkeit besitzt, die Matrix zerbrechlich ist und viele gefundene Stücke während des Abbaus beschädigt wurden.

    Begleitmineralien sind spärlich. Die verifizierte Mineralienliste für Tomokoni umfasst Vivianit mit Baryt, Siderit, Hämatit, Quarz und dem Sandstein-Gewässer. Die für Sammler relevantesten Begleitarten sind gelegentlich dünne weiße Baryt-Rosetten und Siderit-Drusen; Pyrit- oder sulfidhaltige Matrix ist kein charakteristisches Merkmal der klassischen Tomokoni-Sandsteinstücke.

    Die Qualität hängt von einem engen Satz von Faktoren ab. Zunächst nach intakten Endflächen und Kanten suchen, weil die Spaltbarkeit von Vivianit scharfe Kristalle anfällig macht. Dann den Glanz prüfen: Die besten Stücke aus Tomokoni sollten glasig bis hochglänzend sein, nicht matt. Als Nächstes die Transparenz durch Gegenlichtbewertung beurteilen und nach grünem oder blau-grünem Durchschein statt einer toten schwarzen Masse suchen. Schließlich die Ästhetik der Matrix berücksichtigen: Ein gut sitzendes Kristallstück auf natürlichem roten Sandstein ist viel begehrter als eine lose Klinge, es sei denn, der einzelne Kristall ist außergewöhnlich.## Collector Notes

    Tomokoni-Vivianit ist kein lockeres Ausstellungsmineral. Vivianit dunkelt durch Oxidationsprozesse, die mit Lichtaussetzung verbunden sind, und die Veränderung lässt sich weder durch Beschichtung, Ölen noch einfaches Versealen des Exemplars in einer Glasvitrine sinnvoll verhindern. Die sinnvolle Praxis eines Sammlers ist kurzes Betrachten und dunkle Lagerung: eine geschlossene Box, Schublade oder Vitrine, idealerweise mit einer stabilen Halterung, die das Handling minimiert.

    Konditionsprobleme sind eher die Regel als die Ausnahme. Berichte von Händlern, die eine große Anzahl Tomokoni-Stücke betreuten, betonen wiederholt, dass ein hoher Anteil schwere Beschädigungen aufwies. Erwarten Sie berührte Kanten, abgesplitterte Ecken, gelöste Kristalle oder reparierte Matrix. Ein Stück, das als „unbeschädigt“ oder „makellos“ beschrieben wird, verdient unter Vergrößerung eine sorgfältige Prüfung, insbesondere entlang der Abschlusskanten und entlang der Basal- und Seitenspalten.

    Die rote tonige Sandstein-Matrix ist selbst fragil. Sie kann zerfallen, Körner abgeben oder Kristalle freisetzen, wenn sie unachtsam gehandhabt wird. Einige Exemplare können konsolidiert worden sein, insbesondere dort, wo die Sandsteinmatrix schwach war; Konsolidierung schließt eine Disqualifikation nicht notwendigerweise aus, sie sollte jedoch offengelegt und von Kristallreparatur unterschieden werden. Vermeiden Sie Einweichen, Ultraschallreinigung oder aggressive mechanische Reinigung.

    Kein verifiziertes Tomokoni-spezifisches Problem mit gefälschter Vivianit ist in der Mineralienliteratur oder im Händlerrapor von der Standardwarnung erfasst worden. Wichtiger sind Authentizitätsprobleme wie Lokalisationsgenauigkeit, Tarnung von Schäden und Restaurierung. Tomokoni sollte den richtigen Habit und Matrix zeigen: klare grüne Blätter oder Prismen auf roter toniger Sandstein-Matrix, mit wenigen zugehörigen Mineralien. Stücke, die als Tomokoni bezeichnet werden, aber auf sulfidhaltiger Matrix, Pyrit-Siderit-Erz oder einer unbekannten dunklen Erzmatrix sitzen, verdienen Prüfung, denn andere bolivianische Vivianit-Standorte weisen unterschiedliche geologische Stile auf.

    Eine separate Standort-Bezeichnung warnt vor Magnetit, nicht vor Vivianit: Jüngst vorkommende reichliche Magnetitkristalle aus Potosí wurden manchmal fälschlich als Tomokoni bezeichnet, aber dieses Material gehört woanders hin. Für Vivianit sind die nützlichsten Herkunftsindikatoren alte Etiketten von seriösen bolivianischen Händlern oder etablierten Mineralfirmen, Mindat MinID-Aufzeichnungen und fotografische Kontinuität.

    Auf dem Markt ist Tomokoni erhältlich, aber nicht mehr in Top-Qualität in ausreichender Menge vorhanden. Auktionsaufzeichnungen und Händlerristen aus den letzten Jahren zeigen, dass Stücke mit kleinem Kabinett oder im Kabinett noch zirkulieren, jedoch oft als Auktions-abschlossene Exemplare, Sammlungsexemplare oder Altbestand-Angebote. Die Preise variieren stark mit dem Zustand: bescheidene Miniaturen mit Beschädigungen oder dunkler Farbe bleiben zugänglich, während saubere, glänzende, matrixnahe Exemplare mit hoher Transparenz und unbeschädigten Endflächen deutlich seltener sind.## Geschichten & Feldnotizen

    Die Tomokoni-Geschichte beginnt mit einem fast filmischen Detail: einem blauen Streifen im roten Sandstein. Im Juni 2003 wanderten drei Brüder aus Colavi auf der nahegelegenen Tomokoni-Liegenschaft, als dieser Streifen ihre Aufmerksamkeit erregte. Innerhalb weniger Stunden hatten sie Brüche und Hohlräume geöffnet, die grüne Vivianit enthielten. Innerhalb von Tagen zogen die Proben durch lokale bolivianische Händler und wanderten ins Ausland.

    Die Entdeckung blieb nicht still. Bergleute aus Colavi und Canutillos behaupterten beide das Recht zum Sammeln, und der Streit wurde so ernst, dass COMIBOL, die Corporación Minera de Bolivia, einschritt und das Sammeln stoppte. Bis August 2003 sahen besuchende amerikanische Sammler drei kleine Stollen am Tomokoni, während lokale Bergleute noch hineinschlichen, um Stücke zu sichern. Bis Dezember desselben Jahres soll eine Vereinbarung verhandelt worden sein und das Sammeln sei wieder aufgenommen worden.

    In den frühen Beschreibungen der Matrix gibt es eine wunderbar praktische Detailaufnahme. Der rote tonige Sandstein soll beim Atmen einen erdigen Geruch abgeben haben – ein kleines Feldtrick, um tonhaltiges Sedimentgestein zu erkennen. Für Sammler, die an Quarz, Kalzit und metallische Erze gewöhnt sind, wirkt Tomokonis Sandstein fast schockierend bescheiden: weich aussehender, ziegelroter Sandstein, der zu zerbröseln neigt. Doch genau diese rote Matrix verleiht der Vivianit seine Bühne.

    Die Pflegekultur rund um Vivianit hat ihre eigene Folklore. Alfredo Petrovs berühmter Aufsatz über das „Absorption böser Energie“ beginnt mit dem vertrauten Zögern eines Sammlers beim Anblick einer glänzenden bolivianischen Vivianit: Wird sie sich verdunkeln, schwarz werden und zerfallen? Er erzählt von einer Begegnung in Tucson mit jungen Käufern, die bolivianische Vivianite gekauft hatten und begeistert zurückkehrten, weil „die letzten, die wir bekommen haben, schon schwarz geworden sind.“ Ihre Erklärung war nicht Chemie, sondern Metaphysik: Die Steine hätten „böse Energien“ aufgenommen und, einmal schwarz, ihre Arbeit getan. Petrovs Pointe ist trockene mineralogische Weisheit: Vivianit im Dunkeln aufbewahren. Nicht nur abgeschattet, nicht bloß vom Fenster weg, sondern in einer geschlossenen Box, die nur kurz für begeisterte Augen herausgeholt wird.## Mineralogische Aufzeichnungen & Veröffentlichungen

    • Mindat Lokalseite: Tomokoni-Mine, Canutillos-Unterbezirk, Tacobamba-Verwaltung, Cornelio Saavedra-Provinz, Potosí, Bolivien — Die zentrale Lokalisationsreferenz, einschließlich der Beschreibung mit drei Schächten, Sandstein-Trägermatrix, Mineralienliste und Warnung vor falschen Magnetit-Beschriftungen.

    • Wikimedia Commons: Vivianite-152429.jpg — Rob Lavinsky-Fotografie einer Tomokoni-Vivianit 4,3 × 4,1 × 2,5 cm auf Sandstein, ehemals Brian Kosnar, unter CC BY-SA 3.0 veröffentlicht.

    • Wikimedia Commons: Vivianite-139656.jpg — Rob Lavinsky-Fotografie eines Tomokoni-Vivianit-Clusters von 4,6 × 4,5 × 3,1 cm mit geringem Sandsteinanteil, unter CC BY-SA 3.0 veröffentlicht.

    • Richard und Cheryl Sittinger, „Mineral des Monats November 2004: Vivianit“ — Enthält den Entdeckungsbericht von Tomokoni 2003, frühe Produktionsnotizen, Matrizenbeobachtungen und Pflegehinweise.

    • Alfredo Petrov, „Eine wissenschaftliche Studie über die Absorption des Bösen durch Vivianit“, Mindat, 2006; ursprünglich veröffentlicht in Mineral News, Oktober 2006 — Die klassische, züchterfreundliche Erklärung der Verdunkelung und Erhaltung von Vivianit, mit ausdrücklicher Referenz auf Tomokoni unter den großen bolivianischen Fundorten.

    • Tom Moore, „Neuigkeiten aus der Mineralwelt“, Mineralogical Record Online Report 75 — Notiert, dass Tomokoni-Vivianit in den frühen 2000er-Jahren in größerer Menge auftauchte, mit scharfen, transparenten grünblauen Kristallen auf rotem Ton Sandstein.

    • Tom Moore, „Neuigkeiten aus der Mineralwelt“, Mineralogical Record Online Report 58 — Diskutiert Tomokoni als rothältiger Sandstein-gebundene Fundstelle, die 2003 auf den Markt kam, mit vollständigen, extrem scharfen, transparent grünblauen Kristallen.

    • Tom Moore, „Neuigkeiten aus der Mineralwelt“, Mineralogical Record Online Report 29 — Platziert Tomokoni unter fünf bolivianischen Vivianit-Fundorten und charakterisiert ihn durch gut separierte Blätter auf rotem Sandstein.

  1. M. C. Bandy, „Geologia de distrito minero de Colavi-Machacamarca“, Minería Boliviana 3: 9–16, 1944 — Bibliographischer Eintrag zu einer geologischen Abhandlung des weiter gefassten Colavi-Machacamarca-Distrikts.

  2. „Vivianit-Oxidation ist nicht photokatalysiert“, Geochimica et Cosmochimica Acta, 2024 — Eine moderne technische Studie, relevant für die seit Langem diskutierte Verdunkelung und Oxidation von Vivianit durch Sammler.## Videos & Medien

  3. “JHG1409 VIVIANITE, Tomokoni-Minenbau, Bolivien” — Crystal Classics — Rotierendes Proben-Video, das eine Tomokoni-Vivianit aus dem Händlerbestand zeigt.

  4. “JHG5182 VIVIANITE, Tomokoni-Mine, Bolivien” — Crystal Classics — Händlerprobe-Video, nützlich zum Studium von Glanz, Farbe und Kristallhabit.

  5. “Vivianite” — Mineralauctions.com — Auktionsvideo für eine Tomokoni-Probe 6,2 x 2,8 x 2,6 cm, die im Mai 2025 geschlossen wurde.

  6. “Vivianite” — Mineralauctions.com — Auktionsvideo für eine Ex-Demetrius Pohl Tomokoni-Probe, die im Juni 2024 abgeschlossen wurde.

  7. “Vivianite” — Mineralauctions.com — Auktionsvideo für eine kabinetongroße Tomokoni-Probe mit einem auffälligen, doppelt terminiertem Kristall.## Weiterführende Literatur & Externe Links

  8. Mindat: Tomokoni mine locality — Beste einzelne Ortsseite für Koordinaten-Hierarchie, Mineralienliste und aktuelle Namensgebung.

  9. Mindat: Tomokoni Vivianit-Fotogalerie — Nützlich zum Vergleichen der Habitus-Variationen, Farben, Matrix-Stile und Zustand.

  10. MineralAuctions: Vivianit, Tomokoni Mine, Auktion Mai 2025 — Aktuelles Marktbeispiel mit Fundort- und geologischen Kommentaren.

  11. MineralAuctions: Vivianit, Tomokoni Mine, Auktion Juni 2024 — Ex Demetrius Pohl-Beispiel mit Abmessungen, Preisverlauf und Zustandshinweisen.

  12. MineralAuctions: Vivianit, Tomokoni Mine, Cabinet Exemplar Juli 2024 — Dokumentiert ein größereres Cabinet-Exemplar mit einem 6,7 cm Kristall und Marktkomentar.

  13. MineralAuctions: Vivianit, Tomokoni Gangwerk, Auktion 2010 — Früheres Auktionsdatum, das die etablierte Marktpräsenz der Fundstelle bis 2010 zeigt.

  14. Minfind: Vivianit aus Tomokoni Gangwerk — Archivierte Händlerliste, betont die Seltenheit größerer unbeschädigter isolierter Kristalle auf Matrix.

  15. Minfind: Vivianit, Ein-Kristall-Beispiel aus Tomokoni — Nützliche Beschreibung eines 41 mm Lehrbuch-Prismen mit rückseitig beleuchtetem Smaragd-Innenraum.

  16. Minfind: Zweifach terminierte Vivianit aus Tomokoni — Archiviertes Beispiel einer zweifach terminierten geschichteten Kristallgruppe mit Sandstein dahinter.

  17. Celestial Earth Minerals: Vivianit, November 2004 Mineral of the Month — Frühe Sammlerberichte über den Tomokoni-Fund, Matrix und Umgangs-Überlegungen.

  18. Alfredo Petrov: Eine wissenschaftliche Studie über die Absorption des Bösen durch Vivianit — Wesentliche Lektüre für Pflege- und Lichtempfindlichkeits-Debatte rund um Vivianit.

  19. Handbook of Mineralogy: Vivianit — Knappe technische Referenz zur Chemie, Farbveränderungen und physikalischen Eigenschaften von Vivianit.

  20. Hauptführer Vivianit Sammlerleitfaden